21. Mai 2026 / Allgemein

137 Aussteller werben bei der BOM um junge Talente

Großer Andrang bei der 33. BOM: Schlechtere Beteiligung aber immer noch auf einem hohen Niveau

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Großer Andrang bei der 33. BOM: Schlechtere Beteiligung aber immer noch auf einem hohen Niveau

137 Aussteller werben bei der BOM um junge Talente

Warendorf – Wenn junge Menschen auf der Suche nach ihrer beruflichen Zukunft sind und Unternehmen dringend Nachwuchs suchen, dann ist in Warendorf wieder Zeit für die Berufsorientierungsmesse BOM. Bereits zum 33. Mal öffnet die erfolgreiche Messe ihre Türen und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig persönliche Begegnungen zwischen Schülerinnen, Schülern und regionalen Unternehmen geworden sind.

Mit insgesamt 138 Ausstellern – darunter 15 neue Unternehmen – erreicht die BOM auch in diesem Jahr wieder ein beeindruckendes Niveau. Auf mehr als 3.000 Quadratmetern präsentieren sich Betriebe, Institutionen und Bildungseinrichtungen aus Warendorf und der Region mit ihren Ausbildungsangeboten, dualen Studienmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven.

Schon bei der offiziellen Pressekonferenz wurde deutlich, welchen Stellenwert die BOM inzwischen für die gesamte Region besitzt. Bürgermeister Peter Horstmann zeigte sich begeistert von der Entwicklung der Messe und der hohen Beteiligung der Unternehmen.

„Es ist wichtig, dass junge Menschen frühzeitig mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen können. Die BOM schafft genau diesen wertvollen Raum für Austausch und Orientierung“, betonte Horstmann.

Gastgeber der Pressekonferenz war in diesem Jahr das Unternehmen Helmes Apparatebau. Die beiden Geschäftsführer Jens Zirkler und Lars Brandhorst machten dabei deutlich, wie bedeutend die Nachwuchsgewinnung für moderne Unternehmen geworden ist. Der Fachkräftemangel spiele inzwischen in nahezu allen Branchen eine zentrale Rolle – und genau deshalb nutze man jede Möglichkeit, junge Menschen frühzeitig für das Unternehmen zu begeistern.

„Wir hoffen, über die Messe junge Menschen für unsere Arbeit begeistern zu können. Wir bilden unter anderem zur Bürokauffrau beziehungsweise zum Bürokaufmann und zum Industriemechaniker aus. Wenn es uns gelingt, die Jugendlichen von unseren Möglichkeiten und unserem Unternehmen zu überzeugen, dann haben wir alles richtig gemacht“, erklärte Geschäftsführer Lars Brandhorst.

Dabei gehe es heute längst nicht mehr nur um den Arbeitsplatz selbst. Unternehmen müssten ihren Mitarbeitenden auch ein Umfeld bieten, in dem sie sich wohlfühlen. „Unser Team ist das Unternehmen. Deshalb unterstützen wir unsere Mitarbeitenden in vielen Bereichen – ob Tankgutscheine, JobRad oder andere Angebote. Wichtig ist, dass sich die Menschen bei uns wohlfühlen“, ergänzte Jens Zirkler.

Genau an diesem Punkt setzt die Berufsorientierungsmesse an. Viele Jugendliche wissen noch nicht genau, welcher Beruf wirklich zu ihnen passt oder welche Möglichkeiten es überhaupt in der Region gibt. Die BOM bietet deshalb die Chance, unkompliziert erste Kontakte zu knüpfen, Fragen zu stellen und Berufe ganz praktisch kennenzulernen.

Auch Organisatorin Claudia Körk blickt positiv auf die diesjährige Veranstaltung. Zwar sei die Zahl der Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen, dennoch bewege sich die Messe weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

„Wir haben zwar in diesem Jahr einen Rückgang von 17 Ausstellern, aber wir sind immer noch auf einem hohen Niveau“, erklärte Körk.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt erneut auf den persönlichen Gesprächen zwischen Eltern, Jugendlichen und Unternehmen. Gerade der Elternnachmittag habe sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der Messe entwickelt.

Am 2. Juli findet zunächst der Elternabend statt, bevor die Berufsorientierungsmesse am 3. Juli ihre Türen für rund 2.000 Schülerinnen und Schüler öffnet. Damit sich die Besucherinnen und Besucher gezielt orientieren können, wird es erneut einen Messewegweiser geben, der den direkten Weg zu den interessantesten Unternehmen erleichtert.

Die BOM zeigt damit einmal mehr, wie wichtig regionale Netzwerke, persönliche Gespräche und praktische Einblicke für die berufliche Zukunft junger Menschen sind – und warum die Messe auch nach 33 Jahren nichts von ihrer Bedeutung verloren hat.

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