Beeindruckende Leistung am Emssee für die Aktion Kleiner Prinz
13.748 Kilometer für die Kinder in Not
Warendorf - Viele Menschen zeigten sich am Wochenende wieder einmal von ihrer sportlichen Seite und nutzten die Gelegenheit, mit ihrem Engagement Kindern in Not zu helfen. Die Aktion Kleiner Prinz hatte in mittlerweile guter Tradition zum ersten „Bogenlauf“ des Jahres rund um den Emssee eingeladen.
„Bogenlauf“ – eine amüsante Bemerkung eines Teilnehmers – bezieht sich in diesem Fall allerdings nicht auf das Himmelfahrtsfest, sondern vielmehr auf den großen roten Start- und Zielbogen der Veranstaltung.
Sylvia Oertker, Vorsitzende der Kinderhilfsorganisation, lobte den großen Einsatz der Teilnehmer für den guten Zweck und begrüßte Bürgermeister Peter Horstmann sowie Andreas Wienker von der Sparkasse Münsterland Ost, die gemeinsam um Punkt 10 Uhr den Startschuss gaben.
Wie bereits in den vergangenen Jahren legte Warendorfs erster Bürger ebenso wie ein Team der Stadtverwaltung am Samstag das Sportdress an. Denn für jeden gelaufenen Kilometer spendet die Sparkasse Münsterland Ost traditionell einen Euro – unabhängig davon, ob die Strecke zu Fuß oder auf dem Einrad zurückgelegt wird. Für die vielen Teilnehmer war es daher Ehrensache, sich an der Aktion zu beteiligen.
Ob die Handball- und Fußballabteilung der Warendorfer Sportunion, die Kita am Eichenwäldchen, die Kreispolizeibehörde, das Malteser Marienheim, der Kneipp-Verein oder die Einradfahrer – der Enthusiasmus der Gruppen und Einzelläufer war bei bestem Wetter nicht zu bremsen.
Bremsen musste allerdings Hauptkommissar Andreas Gastreicher, Leiter des Bezirksdienstes der Polizeiwache Warendorf, den einen oder anderen uneinsichtigen Autofahrer, der trotz entsprechender Verbotsbeschilderung in die Straße Zwischen den Emsbrücken einfuhr.
„Die Gefahr, dass etwas passiert, ist einfach zu groß“, kommentierte Gastreicher. Damit lag er ganz auf einer Linie mit Martin Schulte von der Aktion Kleiner Prinz. „Die Läufer gehen schließlich zurecht davon aus, dass hier kein Kraftfahrzeug fährt“, so Schulte. Während Radfahrer freundlich ermahnt wurden, mussten Autofahrer mit einem Ordnungsgeld rechnen.
Insgesamt gingen 1.208 Läufer an den Start und legten gemeinsam eine Gesamtstrecke von 13.748 Kilometern zurück. Durchschnittlich absolvierte damit jeder Teilnehmer rund 11,4 Kilometer.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Moderator Klaus Hölscher. Am Rande des Hoffnungslaufs machte zudem die Warendorfer Ortsgruppe von Amnesty International auf die Schicksale politischer Gefangener und Menschenrechtsverletzungen in aller Welt aufmerksam.













