200 Menschen setzen Zeichen für Demokratie
Kundgebung auf dem Marktplatz bleibt hinter Erwartungen zurück
Warendorf - Rund 200 Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntagnachmittag auf dem historischen Marktplatz ein Zeichen für Demokratie, Menschenrechte und ein buntes Stadtbild gesetzt. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Bündnis „Warendorf zeigt klare Kante“, das zu der Kundgebung aufgerufen hatte.
Zwar hatten die Veranstalter im Vorfeld mit einer deutlich höheren Teilnehmerzahl gerechnet, doch trotz der geringeren Resonanz war die Botschaft eindeutig: Die Teilnehmer positionieren sich klar gegen Extremismus, Hass und Ausgrenzung. Die Besucherinnen und Besucher erlebten eine friedliche Veranstaltung mit engagierten Redebeiträgen sowie musikalischer Begleitung.
Das Datum der Kundgebung war bewusst gewählt. Der 9. November gilt als historisch bedeutender Tag: Er erinnert sowohl an die Reichspogromnacht 1938 – ein Mahnmal für die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte – als auch an den Fall der Berliner Mauer 1989, der für Aufbruch, Freiheit und demokratische Erneuerung steht.













