3. Weihnachtszauber im Drostengarten
Sassenberg zeigt, wie schön Gemeinschaft sein kann
Es duftete nach Tannengrün, warmem Glühwein und frisch gebackenen Struwen – und schon beim Betreten des Drostengartens spürte man: Sassenberg liebt die Vorweihnachtszeit. Zum dritten Mal haben sich die Menschen hier zusammengetan, um aus dem kleinen Park der Stadt einen Ort voller Licht, Wärme und Begegnung zu machen.
Was den Weihnachtsmarkt so besonders macht? Ganz klar: die Menschen dahinter. Das Team um Ursula Ostlinning vom Verein „Sassenberger für Sassenberg“ hat mit unzähligen helfenden Händen erneut etwas geschaffen, das weit mehr ist als ein Event. Es ist ein Gefühl. Ein Miteinander. Und genau das zeigte sich schon am ersten Tag, als Besucher aus Nah und Fern über die Wege schlenderten, lachten, plauderten und staunten.
Trotz ungemütlicher Wetterprognosen wurde mit Geduld und Leidenschaft vorbereitet: Hackschnitzel für trockene Wege, Lichterketten für die richtige Stimmung, liebevoll geschmückte Hütten, die ein kleines Winterdorf entstehen ließen. „Es ist jedes Jahr wieder ein kleines Wunder, was hier zusammen entsteht“, sagt Ostlinning mit sichtbarem Stolz – und jeder, der vor Ort war, verstand sofort, was sie meint.
Ein Highlight, das niemand übersehen konnte, war erneut die offene Feuerküche von Norbert Rutte und Roland Schraer. Dort brutzelten traditionelle Spezialitäten über lodernden Flammen, und der Duft allein war Einladung genug: Möpken- und Leberbrot, frisch ausgebackene Struwen – hausgemacht, herzhaft, ehrlich.
Zwischen den Hütten präsentierten Hobbykünstler ihre kreativen Schätze: handgefertigte Hundehalsbänder, gestrickte Accessoires, kunstvoll Gesägtes und Gebasteltes. Jeder Stand erzählte seine eigene kleine Geschichte – oft von Menschen, die in ihrer Freizeit das machen, was sie lieben.
Auch die Sassenberger Karnevalisten vom KCK waren wieder dabei. Prinzessin Diana und Thomas Stockhausen brachten mit ihrer Fotobox viele große und kleine Besucher zum Strahlen. Fröhliche Momente, die man mit nach Hause nehmen konnte – oder auf dem Handy.
Und das Schönste? Die Herzlichkeit, die überall spürbar war. Vielleicht liegt genau darin der Grund, warum dieser Weihnachtsmarkt jedes Jahr ein bisschen mehr Menschen anzieht.
Wer den Zauber noch einmal erleben möchte, kann das heute ab 11 Uhr tun. Und ein weiterer besonderer Moment steht ebenfalls an: Ab 13 Uhr besucht der Weihnachtsmann das SonVida – Restaurant & Events am Feldmarksee. Er bringt kleine Geschenke für die Kinder mit, macht Fotos mit Familien und sammelt Spenden für die Kinderkrebshilfe Münster e.V. – ein weiteres Zeichen dafür, wie sehr Sassenberg füreinander da ist.













