7. Juli 2020 / Allgemein

Aktion Kleiner Prinz ist auch in Nordmazedonien aktiv

Weiteres Engagement der Aktion Kleiner Prinz

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Aktion Kleiner Prinz ist auch in Nordmazedonien aktiv

Weiteres Engagement der Aktion Kleiner Prinz

In der vergangenen Woche ist bei der Kinderhilfsorganisation Kleiner Prinz ein Rechenschaftsbericht eingegangen, der über die Zusammenarbeit mit dem „Center für Educational Support“ in Skopje, Nordmazedonien, Auskunft gibt. Diese Zusammenarbeit besteht seit Januar 2019 und kommt vor allem Roma- Kindern zugute, die in einer Vorschule betreut und gefördert werden, damit der Übergang in die Regelschule gelingen kann.

Die Lage im Land ist schwierig. Die Republik Nordmazedonien ist zwar Beitrittskandidat für die EU, hat aber eine der schwächsten Volkswirtschaften in Europa. Über die Hälfte der Einwohner sind slawische Mazedonier, etwa ein Viertel sind Albaner, dazu Minderheiten von Türken, Roma, Serben und Andere. Hohe Arbeitslosenzahlen und eine schwache Infrastruktur tragen außerdem dazu bei, dass die ethnischen Konflikte immer wieder aufbrechen und den Menschen das Leben schwermachen. Die Leid -tragenden sind auch hier, wie überall, die Schwächsten: Die Kinder.

Hier setzt nun die Mithilfe der Aktion Kleiner Prinz an: In zwei Gruppen zu je 20 Jungen und Mädchen ab fünf Jahren haben die Erzieher planvoll und systematisch gearbeitet. Für jeden Monat hat es genaue Arbeitspläne gegeben, und für jedes Kind ist ein Portfolio erstellt worden, das laufend ergänzt und aktualisiert wurde. Es sind Grundvoraussetzungen für den Schulbesuch trainiert worden wie Sitzen auf Stühlen, Benehmen im Klassenraum, Hygiene, Benutzung des Badezimmers…Auch sprachliche Fähigkeiten sind wichtig, weil einige Kinder nicht mazedonisch sprechen, sondern nur Roma. Die meisten Kinder sind gerne und regelmäßig gekommen; die Zusammenarbeit mit den Eltern erwies sich als fruchtbar. „ Ein Schlüssel zum Erfolg dieses Projekts ist, die Eltern davon zu überzeugen, dass der Schulbesuch ihrer Kinder Voraussetzung für ein besseres Leben der Roma in Nordmazedonien ist“, sagt Dieter Grothues, Projektleiter der Aktion Kleiner Prinz. Aber nun hat Corona alles verändert. Das Center ist geschlossen. Die Erzieher versuchen, eine Art „homeschooling“ zu organisieren, indem sie Arbeitsmaterialien in die Familien bringen und die Erledigung der Aufgaben kontrollieren. Weil nur die Hälfte der Familien über Internet verfügt, gestaltet sich diese Arbeit besonders mühsam. Als im Mai und Juni die Schulreife der Schützlinge geprüft wurde, haben aber alle Kinder den Test bestanden und dürfen nun die Grundschule besuchen. Das sind sehr erfreuliche Nachrichten, doch ist nach wie vor die wirtschaftliche Not groß; deshalb verteilt das „Center für Educational Support“ verteilt Pakete mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln an die Familien Wer dabei helfen möchte, kann dies tun unter der Konto- Nummer DE46 4005 0150 0062 0620 62

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