Polizei zieht am Wochenende sieben berauschte Fahrer aus dem Verkehr
Alkohol, Drogen und jede Menge schlechte Ideen
Kreis Warendorf - Manche Menschen nutzen das Wochenende zum Feiern, andere setzen sich anschließend trotzdem noch ans Steuer. Dass das keine gute Idee ist, zeigte sich einmal mehr im Kreis Warendorf: Zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen erwischte die Polizei gleich sieben Fahrzeugführer, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss unterwegs waren.
Den Anfang machte am Freitagmittag ein 29-jähriger Autofahrer aus Ennigerloh, bei dem während einer Kontrolle Hinweise auf Drogenkonsum festgestellt wurden. Nur wenige Stunden später stoppte die Polizei auf der Oelder Straße in Ennigerloh einen 69-jährigen Autofahrer aus Bad Salzuflen, der unter Alkoholeinfluss stand.
Am frühen Freitagabend geriet in Beckum ein 34-jähriger E-Scooter-Fahrer ins Visier der Beamten. Auch bei ihm deutete alles auf den Konsum von Betäubungsmitteln hin.
Am Samstagmorgen folgte in Ahlen ein 23-jähriger Autofahrer aus Tschechien, bei dem ebenfalls der Verdacht auf Drogenkonsum bestand.
Der Sonntag brachte keine Besserung: In Beckum kontrollierte die Polizei einen 16-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Ahlen, der nach den Feststellungen der Beamten sowohl Alkohol als auch Betäubungsmittel konsumiert hatte.
Auch in der Nacht zu Montag blieb es nicht ruhig. Zunächst wurde in Ahlen eine 36-jährige Autofahrerin kontrolliert, bei der sich Hinweise auf Drogenkonsum ergaben. Knapp anderthalb Stunden später stoppten Polizeibeamte in Beckum einen 45-jährigen Autofahrer aus Warendorf, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand.
Für alle sieben Fahrer endete die Fahrt an Ort und Stelle. Die Polizei ordnete jeweils Blutproben an, untersagte die Weiterfahrt und leitete Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In zwei Fällen wurden außerdem die Führerscheine sichergestellt.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Erkenntnis irgendwann durchsetzt: Wer Alkohol oder Drogen konsumiert, sollte nicht mehr ans Steuer – ganz gleich, ob Auto oder E-Scooter. Denn der Weg nach Hause ist mit Taxi, Bus oder einer Mitfahrgelegenheit am Ende deutlich günstiger als eine Blutprobe, der Führerscheinverlust und ein Verfahren bei der Polizei.













