4. November 2024 / Allgemein

Allerheiligenmarkt Zwei Punkt Null

Begeisterte Besucher beim diesjährigen Allerheiligenmarkt

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Allerheiligenmarkt Zwei Punkt Null

Beim diesjährigen Allerheiligenmarkt in Sassenberg hat der Sonntag das gehalten, was der Samstag bereits versprochen hatte. Eigentlich sogar noch mehr. Denn die Besucherresonanz auf den neugestalteten Markt, der in diesem Jahr zum 37. Mal stattfand, war phänomenal, woran das makellose Wetter sicher einen großen Anteil hatte. Noch wichtiger aber sicherlich die positiven Vorankündigungen. Sie versprachen, dass der Gewerbeverein den Markt insgesamt umgekrempelt und besser aufgestellt hatte, so dass dieser wie früher ein buntes Bummel-, Genuss und Einkaufserlebnis bot. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins, selbst zumeist Kaufleute und Gewerbetreibende, kennen die Wünsche der Aussteller, sie kennen die Hesselstadt und sie kennen die Wünsche der Besucher. 

Ganz gleich von welcher Seite man die Allerheiligenmarktmeilen betrat, bereits auf den ersten Metern wurden die Besucher von fröhlichem Leben empfangen. Und das bereits sehr früh am Morgen, denn der Kindertrödel startet erfahrungsgemäß zeitig und macht natürlich bei einem Wetter wie an diesem Sonntag, trotz der eher frostigen Temperaturen in den ersten Minuten, wahnsinnig viel Spaß. Vor allem wenn später die Sonne mit den  Schnäppchenjägern und den zufriedenen Verkäuferinnen und Verkäufern um die Wette lacht.

Fröhliche Gesichter auch bei den professionellen Ausstellern. Ganz gleich, ob hier am Ort ansässig und mit Informationsständen vor ihren Geschäften vertreten, wie beispielsweise die Provinzial Versicherungsagentur Tarner auf der gegenüberliegenden Seite Sassenbergs. Oder auswärtige Händler, die den Markt regelmäßig besuchen, wie beispielsweise die Autohäuser Strohbücker und Siemon in Warendorf. Die Vertreter beider Firmen waren sich einig: So macht der Allerheiligen Markt wieder Spaß. Beide Häuser hatten eine Vielzahl von Autos ausgestellt und fanden sich immer wieder in Gespräche mit interessierten Besuchern vertieft. Der Sassenberger Traditionsbetrieb Wessel, an der Müllerstraße ansässig und dort nicht Teil des Allerheiligenmarkts, hatte extra wieder ein großes Fahrzeug einer der von ihm vertretenen Firmen auf dem Markt platziert und konnte hier ausgiebig beraten. Auch die Firma Bußmann hatte zusammen mit Firma Hellweg Brunnenbau zusätzliches Equipment aufgefahren, hatte aber den Vorteil, direkt im Stadtkern ansässig zu sein.

Auch Sassenberger Vereine, von denen sich gleich mehrere auf dem Weg zum ebenfalls geöffneten Möbelhaus Brameyer angesiedelt hatten, freuten sich über Gespräche mit interessierten Besucherinnen und Besuchern und konnten dabei sicherlich den einen oder anderen Interessenten für die Vereinsarbeit interessieren. Und überall zwischendrin das tosende Leben: Auf den Kirmesfahrgeschäften, an den zahlreichen Imbissständen mit ihren festen und flüssigen internationalen Angeboten, dazu der verkaufsoffene Sonntag und immer wieder auch (Live-)Musik – so muss ein Markt aufgestellt sein.

Nach diesem Erfolg, der auch den Ordnungsbehörden und den Sanitätsdiensten in positiver Erinnerung bleiben wird, ist zu erwarten, dass der Allerheiligenmarkt Zwei Punkt Null auch am ersten vollen Wochenende im November des kommenden Jahres zum Ausflugsziel vieler Menschen wird. Und vielleicht färbt der Erfolg des Marktes ja eenfalls auf einen möglichen neuen Schachblumenmarkt im Frühjahr 2025 in der Hesselstadt ab.

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