21. Oktober 2020 / Allgemein

Alte Sachen für neue Hoffnungen

Trödelmarkt bei der Aktion Kleiner Prinz läuft bis Sonntag

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Alte Sachen für neue Hoffnungen

Es sind noch Schnäppchen da… – Frei nach dem alten Karnevalslied mit der Suppe, die noch da ist, ließe sich dieser Song auch auf den diesjährigen Trödel der Aktion Kleiner Prinz umdichten. Denn obwohl der Eintritt wegen Corona vorab gebucht werden muss, sind längst nicht alle Schnäppchen bereits am ersten Tag verkauft – und der Trödel läuft noch bis zum Sonntag, 25. Oktober.

„Es wird jeden Abend nachgelegt“, versichert der stellvertretende Vorsitzende Martin Schulte. Er ist einer der circa 20 bis 30 ehrenamtlichen Helfer, die am Montag dafür sorgten, dass der in seinem Ablauf stark veränderte Trödelmarkt komplikationslos über die Bühne gehen konnte. „Es ist so wie jedes Jahr, aber das Gefühl ist anders“, kommentiert die ehemalige langjährige Vorsitzende Maria Mussaeus.

Kein Wunder, denn in den Vorjahren war alles viel unkomplizierter. „Einfacher“ wäre sicherlich das falsche Wort, denn der Trödel stellt in jedem Jahr einen Kraftakt für die Helfer der Aktion Kleiner Prinz dar. Das ganze Jahr über werden Sachspenden entgegengenommen, verpackt und weggeräumt, damit ein Großteil davon im Oktober seinen Weg in neue Zuhause findet. Alte – und teilweise sogar neue – Sachen gegen einen angemessenen Obolus. Geld mit dem die Aktionen der Hilfsorganisation unterstützt werden, damit durch diese Aktionen Kinder und ihre Familien neue Hoffnungen schöpfen können. Über 100 Helferinnen und Helfer packen mit an. Ihnen kann man gar nicht genug für diesen selbstlosen Einsatz danken.

Gerade die Zeit vor dem Trödelmarkt ist noch einmal besonders aufwendig. In diesem Jahr sogar extrem. Denn neben der regulären Vorbereitung wurde in Sachen Hygiene „deutlich mehr gemacht als nötig“, betont Martin Schulte. Obwohl die Größe der Fläche mehr zugelassen hätte, wurde die Zahl der Käufer, die jeweils 45 Minuten lang die Angebote durchstöbern können, auf 50 je Zeitspanne reduziert. Alle mit Voranmeldung inklusive Kontakterfassung. Vor dem Zutritt erfolgt eine Temperaturmessung. Händedesinfektion, Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln sind verbindlich. Die Helfer tragen FFP2-Masken, denn der Großteil von Ihnen zählt – dies ist kein Geheimnis – zu Risikogruppen. „Und wir hoffen wirklich auf die Disziplin der Trödelfans“, unterstreicht Martin Schulte.

Das Fazit des ersten Tages ist nicht nur in dieser Hinsicht sehr positiv. Pressesprecherin Ricarda Reker-Nass hat einige Äußerungen zusammengefasst: „Es ist gut, dass der jährliche Trödel beim Kleinen Prinzen angeboten wird. Sonst ist ja wenig los.“ – „Es macht Spaß, mal wieder ein bisschen zu schauen und zu handeln.“ – „Schade, dass es nicht so ist wie in den Jahren zuvor, aber da kann man nichts machen. Gut, dass es überhaupt stattfindet.“ – „Die 45 Minuten sind zwar kurz, aber man kann sich ja orientieren und an einem anderen Tag wieder anmelden.“

Diese Anmeldung über die Seite https://www.stadtwerke-warendorf.de/AktionkleinerPrinz lohnt sich, denn es gibt noch freie Termine und, wie bereits gesagt, Ware wird an allen Tagen nachgelegt! Trotzdem wird der Erlös geringer ausfallen als in den Vorjahren, das wissen alle Beteiligten. Ein Grund dafür ist auch der Wegfall der beliebten Imbissmöglichkeiten wegen der Hygienevorschriften. „Aber jeder Euro, der durch diesen Trödel eingenommen wird, ist wichtig für die Projekte der Aktion Kleiner Prinz“, sagt Martin Schulte.

Und die sind wichtig für sehr viele Kinder und Familien. Weitere Informationen unter www.aktion-kleiner-prinz.de

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