30 Jahre Gleichstellung im Rathaus
Arbeitskreis, Schwerpunkte, Ideen und Aktionen: Was die Gleichstellungsbeauftragten seit 1994 erreicht haben
Durch § 5 Abs. 2 der Gemeindeordnung wurde seit 1994 geregelt, dass Kommunen ab 10.000 Einwohnern die Verpflichtung haben, eine Gleichstellungsbeauftragte einzusetzen. Im vergangenen Jahr feierte die Stadt Telgte deshalb mit ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten Jubiläum. Jetzt wird deren Arbeit auf Stellwänden im Rathausfoyer in der Ausstellung „30 Jahre Gleichstellung und mehr“ präsentiert.
Am 17. Oktober 1994 nahm die erste Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Anita Eschmann (†), ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte auf. Sie und all ihre Nachfolgerinnen sind mit ihren Fotos und Schwerpunktthemen Bestandteil der Ausstellung: Liesel Noebel, die von 1997 bis 2001 erstmals hauptamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte, sowie ihre Stellvertreterin Simone Thieringer, Gaby Fartmann (2001 bis 2005), Tanja Schnur (2005 bis 2011), Eugenia Schmidt (2011 – 2014), Martina Wiedeler (2017-2020) und die beiden aktuellen Stellvertreterinnen Jenni Vogel und Regina Bußmann. Weitere Gleichstellungsbeauftragte waren Sabine Saxlehner (2014 – 2017) und Kada Malaj (2020-2023).
Auf den Stellwänden sind Fotos und Zeitungsartikel zu sehen, die auch Meilensteine der Gleichstellungsarbeit zeigen: z.B. die von Noebel initiierten Frauenstadtgespräche – eine Vortragsreihe mit der VHS, die über Themen von Work-Life-Balance über Gesundheit bis hin zu Erziehung und Rollenmodellen alles umfasst. Ein weiterer Meilenstein war die Gründung des Arbeitskreises „Wir Frauen in Telgte“ in 2001 durch Gaby Fartmann. „Das ist sozusagen der Arm der Gleichstellung“, sagt Reitzig. Der Arbeitskreis könne Themen setzen und direkt bei der Stadt einbringen, wirbt sie für die Teilnahme am Kreis. „Wir freuen uns immer über engagierte Neuzugänge mit frischen Ideen.“ Auch Claudia Stricker von der Stadt Telgte ist seit Jahren aktiv m Arbeitskreis. Sie weist auf den Erfolg des Internationalen Frauenfests hin, das längst fester Bestandteil des Telgter Veranstaltungskalenders ist.
Die Ausstellung „30 Jahre Gleichstellung und mehr“ im Rathausfoyer geht noch bis zum 14. Februar. Die Ausstellung ist kostenlos und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.













