Emsabsenkung in Warendorf – Bauarbeiten zur Südufersanierung gestartet
Warendorf - Seit Sonntag, 31. August, wird die Ems im Bereich des Emsseeparks stufenweise abgesenkt. Am Montagmorgen erreichte der Fluss zwischen dem Malteser-Marienheim und dem „Haus der offenen Tür“ (HoT) den geplanten niedrigen Wasserstand – auf mehr als 500 Metern steht nur noch eine wenige Zentimeter hohe Wasserschicht im Flussbett.
Damit konnten die vorbereitenden Arbeiten zur Sanierung des südlichen Emsufers beginnen. Bagger und Radlader türmen derzeit Steine zu einem Damm auf, der quer im Fluss auf Höhe des Marienheims entsteht. Über riesige Stahlröhren wird die Ems in den kommenden Monaten an der Baustelle vorbeigeleitet.
Für Dienstag, 2. September, ist die Umsiedlung der Fische vorgesehen. Direkt im Anschluss starten die Arbeiten zur Errichtung des Baustellendamms. Diese sollen voraussichtlich innerhalb von fünf Tagen abgeschlossen sein.
Die Sanierungsarbeiten betreffen das südliche Emsufer zwischen „Kletterpohl“ und der „Marienheimbrücke“ im Bereich des geplanten „Emsdurchstichs“ der „Neuen Ems Ost“. Ziel ist es, die Uferbereiche zu sichern und gleichzeitig den ökologischen Umbau des Emslaufes voranzutreiben.













