Baubeginn der lang ersehnten Querungshilfe in Milte
Startschuss und Sperrung der Ostmilter Straße am 23. Juni
Milte. Nach jahrelangen Diskussionen und zahlreichen Rückschlägen beginnt nun endlich der Bau der zweiten Querungshilfe an der Ostmilter Straße (K18) in Milte. Ab Montag, 23. Juni 2025, wird die dringend benötigte Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt. Die Bauarbeiten, die auch die Zufahrt zum angrenzenden Gewerbe- und Wohngebiet umfassen, sollen voraussichtlich in der darauffolgenden Woche abgeschlossen werden.
Der Weg bis zum heutigen Baubeginn war lang und nicht immer einfach. Besonders die stockenden Grundstücksverhandlungen mit einem ortsansässigen Landwirt sowie Versäumnisse seitens der Stadt führten dazu, dass das Projekt zwischenzeitlich sogar komplett aufgegeben wurde – sehr zum Unmut der Milter Bürgerschaft. „Es ist eine Katastrophe für uns alle“, äußerte sich damals ein enttäuschter Teilnehmer. „Die Querungshilfe hätte die Geschwindigkeit auf der Ostmilter Straße deutlich reduziert und die Sicherheit erheblich verbessert.“
Doch anstatt sich mit dieser Entscheidung abzufinden, zeigten engagierte Bürgerinnen und Bürger in Milte bemerkenswerte Eigeninitiative. Fünf Milter – Christian Hartmann, Dieter Terörde, Sebastian Freise, Ralf Reckhorn und Thomas Ringel – erklärten sich bereit, die Differenz zwischen dem städtischen Gebot und dem Wunschpreis des Landwirts durch private Spenden auszugleichen. Jeder von ihnen stellte einen vierstelligen Betrag zur Verfügung, um die fehlenden 160 Quadratmeter Fläche zu sichern und das Projekt wieder ins Rollen zu bringen.
„Nach langem Hin und Her ist es nun endlich vollbracht – die Querungshilfe kommt“, freut sich Thomas Ringel, der das Projekt seit Jahren begleitet hat.
Die notwendigen Asphaltarbeiten erfordern eine Vollsperrung der Ostmilter Straße (K18) während der Bauzeit. Eine Umleitung für den KFZ-Verkehr wird ausgeschildert über die K51, Stadtstraße Nord und L830. Die Stadt Warendorf bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen und bedankt sich bei den Bürgerinnen und Bürgern von Milte für ihr außergewöhnliches Engagement.













