12. Mai 2021 / Allgemein

Beachfeeling bei stabilen Inzidenzwert

Strandbar zur B64

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Beachfeeling bei stabilen Inzidenzwert

Strandbar zur B64

In Niedersachsen ist seit Montag Außengastronomie bei einem stabilen Inzidenzwert von unter 100 wieder erlaubt. Nordrhein-Westfalen muss nachziehen, da ist sich Benedikt Großfeld sicher. Der Inhaber der Discothek Gleis 64 setzt auf Außengastronomie – kein klassisches Feld für den Unternehmer. Neben dem Seiteneingang baute Großfeld in der letzten Woche eine Strandbar. Der Aufbau gestaltete sich schwieriger als gedacht: der Bambuszaun, der vor Blicken von der Straße schützen soll, ließ sich nicht wie geplant im Boden befestigen. Auch der geplante Grundriss für die Tische mussten mehrfach überdacht werden. „Die Stadt teilte mir im Genehmigungsverfahren mit, dass bei neuen Flächen maximal 30 Quadratmeter erlaubt sind. Wir mussten also etwas umdenken“. Gesteht der Freckenhorster. Der Zaun wurde kurzerhand einbetoniert und für die Tische Spuckschutzwände bestellt, damit diese möglichst nah beieinanderstehen können. „Damit können wir den uns zur Verfügung stehenden Platz bestmöglich ausnutzen“, freut sich Großfeld.  

Für die richtige Atmosphäre sorgen rund sieben Tonnen Sand, die gleichmäßig auf dem Boden verteilt wurden. Palmen und indirekte Beleuchtung sorgen für den Rest. Insgesamt möchte Großfeld den Warendorfern etwas anderes bieten und erweitert dafür auch sein Portfolio. Nicht nur neue sommerliche Cocktails kommen auf die Karte, sondern auch Slush Eis. Verhungern muss im Gleis 64 auch niemand. Mit Pizza Duo hat Großfeld einen Partner gefunden, der durch die Corona-Pandemie ebenfalls starke Umsatzeinbußen hat. Das Familienunternehmen steht mit ihren mobilen Pizzaständen normalerweise auf Stadtfesten wie dem Freckenhorster Herbst. Alles Veranstaltungen, die auch in diesem Jahr vermutlich nicht stattfinden dürfen. „Die Gäste bekommen dann frische Minipizzen direkt an den Platz. Sind wir doch mal ehrlich: Pizza geht immer“, lacht der 30-Jährige. 

Eine weitere Überlegung: Kopfhörer-Partys. Großfeld kam bereits im letzten Jahr auf die Idee dazu. „Die Kopfhörer werden Open Air oft genutzt, aufgrund von Lärmschutz. Man kann zwischen mehreren Kanälen wählen und einfach für sich Party machen“, erklärt er das Prinzip dahinter. Ideal auch für den Außenbereich. Wenn jemand Musik hören möchte, kann er sie aufsetzen. Wenn sich die Gäste lieber unterhalten möchten, ist der Lärmpegel nicht zu hoch und auch das geht. Derzeit fragt Großfeld hierzu allerdings noch die Preise für Kopfhörer ab. Denn zu teuer soll es nicht werden, da die Anzahl der Gäste aufgrund der Flächenbegrenzung ebenfalls begrenzt ist. 

Derzeit will das Gleis 64 freitags und samstags ab 17 Uhr öffnen. Möglicherweise auch sonntags nachmittags, das würde der Discoinhaber allerdings von der Resonanz abhängig machen. Insgesamt blickt Großfeld positiv in die nächsten Wochen und hofft darauf, dass die NRW-Politik der Empfehlung des Wirtschaftsministers Andreas Pinkwart folgt. Sein Vorschlag war eine Öffnung ab Pfingsten, sofern die Kreise bzw. Kommunen einen stabilen Inzidenzwert unter 100 hätte. 

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