23. Januar 2022 / Allgemein

Behandlung von Hungerhaaren beim Pferd erklärt

Pferdebesitzer sollten genau hinschauen

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Behandlung von Hungerhaaren beim Pferd erklärt

Sprießen beim Pferd vereinzelt lange Haare aus dem Fell, ist das ein Alarmsignal. Hungerhaare heißen diese und deuten auf ein Ungleichgewicht im Stoffwechsel hin.

Tierheilpraktikerin Angela Esser aus Everswinkel erklärt: "Das sind stärkere Haare, die deutlich länger sind als das eigentliche Haarkleid. Man kann sie sich vorstellen wie die Schnurrhaare einer Katze. Sie wachsen vereinzelt nebeneinander, meist an den unteren Körperbereichen. Also unterhalb der Ganasche, an der Brust, unterm Bauch, unterm Hals, vereinzelt auch an den Beinen." Das Tückische: Sie treten meist mit dem Winterfell auf, sind also nicht immer ganz einfach auszumachen.

Der Pferdebesitzer sollte also genau hinschauen, denn ernst zu nehmen sind sie allemal: "Sie können zeigen, dass das Pferd Mangelerscheinungen hat oder dass die Leber nicht gut entgiftet." In solchen Fällen empfiehlt sie ein umfangreiches Blutbild, bei dem die Leberwerte und Nierenwerte sowie Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine analysiert werden.

Mängel lassen sich auch mit einer Haaranalyse aufdecken, sagt die Tierheilpraktikerin. Keinesfalls sollte man die harmlos wirkenden Härchen einfach ignorieren: "Dann kann sich im schlimmsten Fall eine schwere Stoffwechselerkrankung wie beispielsweise Cushing entwickeln", warnt Angela Esser.

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