16. Juni 2024 / Allgemein

Beim Vitusfest herrscht in Everswinkel der Ausnahmezustand

Public Viewing und buntes Bühnenprogramm locken Besucher aus nah und fern

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Public Viewing und buntes Bühnenprogramm locken Besucher aus nah und fern

Beim Vitusfest herrscht in Everswinkel der Ausnahmezustand

Everswinkel - Rockmusik, Vituslauf, Kirmes und Rudelgucken sind einige Zutaten, die Everswinkel am Wochenende auf den Kopf gestellt haben. Das attraktive Programm zog von Freitag bis Montag zahlreiche Besucher aus nah und fern in das Vitusdorf. Den klangollen Auftakt übernahmen am Freitagabend die Octophonics mit frischer Livemusik und mischten die Zuhörerschaft mit schmissigen Songs, unter anderem von Queen, Marius Müller-Westernhagen, Status Quo oder der britischen Punkband The Clash, so richtig auf. Eine lange Anlaufzeit war da nicht nötig, um so richtig die sprichwörtliche „Sau“ rauszulassen. Und so durften sich die heimischen Gastronomen, darunter Michael Preißner vom Vitus-Grill, die Belegschaften der Gasthöfe Strietholt und Diepenbrock und der Imbiss „Veiti's Currywurst“ über regen Zuspruch freuen. Weiter ging's im freitäglichen Abendprogramm mit dem Public Viewing. Die Begeisterung kannte keine Grenzen, als das Auftaktspiel der Europameisterschaft zwischen Deutschland und Schottland live auf großer Leinwand übertragen wurde. Die Vitusgemeinde war eine der wenigen Orte im Kreis Warendorf, an denen ein Public Viewing ausgerichtet wurde.

Das Orgateam, bestehend aus Verena Kortmann, Jörg Harms, Michael Preißner, Silke Webbeler, Werner Reinermann und Michael Gausebeck , hatte keine Mühen gescheut, ein buntes Programm  zusammengestellt und an der Vitusstraße einen kleinen Strand aufgebaut. Hier ließ sich in bequemen Liegestühlen vorzüglich der ein oder andere Cocktail genießen. Nicht wegzudenken war auch der Vituslauf, der traditionell am Samstag über die Bühne ging. Große und kleine Läufer traten im sportlichen Wettkampf gegeneinander an und drehten ihre Runden im historischen Viereck.

Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kam, hatte leichtes Spiel, konnte er doch direkt ins Dorf fahren. Besucher, die mit dem Auto angereist waren, wurden von den Mitgliedern der Jungfeuerwehr zu einem freien Platz geleitet. Zu entdecken gab es wieder eine ganze Menge. Zum einen lud ein Flohmarkt zum Stöbern ein, auf der anderen Seite präsentierten sich natürlich die Geschäfte ebenso, wie Vereine und Parteien. Der Publikumsmagnet war am Sonntag die Vitustribüne. Hier trat unter anderem die erste Handball-Damenmannschaft auf. „So früh war noch keiner Meister in der Oberliga“, lobte IGSE-Vorsitzender Andreas Enseling die Handballerinnen. „Was für eine Feier. Besser kann man den Vitussonntag nicht starten. Die Schalker sind bestimmt neidisch auf euch, weil ihr den Meistertitel in Dortmund fix gemacht habt.“ Silvia Kirschke und Trainer Raphael Wierbrügge überreichten den Handballerinnen eine Magnumflasche Sekt als Präsent. „Ich hoffe, dass das nicht nur ein Abenteuer bleibt“, blickte Wierbrügge bereits in Richtung dritte Bundesliga. Über die SCDJK-Handballerinnen traten unter anderem die Judoka und die Tanzgruppen des rührigen Sportvereins auf die Bühne und präsentierten ihre Leistungen, wie auch die Chöre „Klangfarben“ und „Mischtöne“. Kleine Schauer am Sonntag, sehr zum Bedauern der Flohmarktbeschicker, taten dem Vitusfest übrigens keinen Abbruch, ließ sich doch der überwiegende Teil der Gäste nicht vom münsterländer Landregen beeindrucken.

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