Benefizkonzert voller Emotionen in der Marienkirche
„Mischtöne“ und „Voice Company“ verzaubern Publikum
Warendorf - Es war ein Abend voller Emotionen und nachdenklicher Töne. Am Sonntag hatte der Warendorfer Chor „Mischtöne“ um Chorleiter Thomas Kraß zu einem Benefizkonzert in die Marienkirche geladen. Unter dem Leitgedanken „What if I could tell you“ präsentierte das Ensemble ein Programm, dass nicht nur musikalisch überzeugte, sondern auch eine zutiefst menschlich Botschaft trug. Von Beginn an war klar, dass es Thomas Krass und seinen Sängerinnen und Sängern nicht nur um den reinen Gesang ging. Mit Liedern wie „Ich seh’ dich“ und den Simon and Garfunkel Klassiker „The Sound of Silence“ stimmte der Chor das Publikum in der voll besetzten Kirche auf einen Abend ein, der sich dem Mitgefühl und dem Zusammenhalt widmete. Im Zentrum stand dabei das namensgebende Stück „What if i could tell you“, dem Thomas Kraß eine sehr persönliche Bedeutung zuschreibt. Die emotionale Tiefe des Liedes, dass von der tragischen Geschichte eines jungen Sängers eines texanischen Kadettenchors inspiriert wurde, war spürbar und sorgte für einen der bewegendsten Momente des Konzerts. Als besonderer Gast trat die „Voice Company“ aus Rheda-Wiedenbrück unter der Leitung von Chorleiterin Sandra Batkowski auf die Bühnenbretter. Ihr stimmungsvoller Auftritt mit Titeln wie „True Colors“ und dem Coldplay-Hit „Fix you“ ergänzte das Programm perfekt und fügte eine weitere facettenreiche Ebene hinzu. Beide Chöre harmonierten nicht nur musikalisch, sondern auch emotional, was in der gemeinsamen Performance des Songs „What Happens when a Woman“ gipfelte. Auch die internen Gruppierungen von „Mischtöne“, die „Mister-Töne“ und die „Miss-Töne“, trugen mit eigenen Beiträgen zum Erfolg des Abends bei und zeigten die Vielseitigkeit des Ensembles. Ob mit „Wie kann es sein?“ Oder „No time to die“, die Sängerinnen und Sänger brillierten mit einer Bandbreite von gefühlvollen Balladen bis zu kraftvollen Hymnen und machten damit das Konzert zu einer Zeit der Besinnung und Verbundenheit. Der Eintritt war übrigens bewusst frei. Stattdessen wurde um Spenden gebeten, die Einrichtungen zugute kommen, die sich um Menschen in Notlagen kümmern.













