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Bienen mit Sonnenbrand und Drache Fuchur beim Mondsch(w)einbummel

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Bienen mit Sonnenbrand und Drache Fuchur beim Mondsch(w)einbummel 

Everswinkel. Ein kleines Glas macht die Runde und das nun schon seit ein paar Jahren. Everswinkel hat auf Initiative der IGSE zum Mondsch(w)einbummel geladen – mit offenen Geschäften und leckeren Weinen vom Riesling bis zum Bio-Tempranillo. Was in Warendorf in diesem Jahr Premiere feierte, ist in Everswinkel längst etabliert. Der Mondsch(w)einbummel  heißt in der Emsstadt zwar anders, das Prinzip jedoch ist ähnlich: Ein Weinglas ist die „Eintrittskarte“ für einen heimeligen Abend, an dem sich in diesem Jahr 19 Geschäfte Everswinkels beteiligten. Offenbar kommt das Konzept ganz gut an, denn bereits kurz nach Beginn war es in den Geschäften richtig voll.  „Das läuft richtig gut. Und das kann der Onlinehandel eben nicht“, sagte zum Beispiel Michael Perdun, der sich über die gute Resonanz auf den Mondsch(w)einbummel freute. Nicht minder begeistert zeigte sich Dr. Oliver Röttger von der Sertürner Apotheke. Bei guter Stimmung wurde hier dan jedoch weniger über Medikamente geplaudert. Keine Mühen gescheut hatten auch Julia und Andreas Föllen. Eigens für den besonderen Tag in Everswinkel hatte Andreas eine Kuschelhöhle gezimmert, in der am Abend eine Lesung für Kinder stattfand. Thema war die Unendliche Geschichte von Michael Ende. Verbunden mit dem Event war eine Ausstellung mit Bildern zum Buch. „Wir freuen uns echt, dass wir die Bilder hier zeigen können.“ Volles Haus war auch gleich nebenan bei Augen-Blick Niermann. Viele nutzten die gute Gelegenheit, sich ausgiebig beraten zu lassen. Und bei einem Gläschen Kerner mild ging das doch besonders gut. Deftig ging es bei Jörg Meiner und seinem „Genußfaktor“ vor der ehemaligen Fleischerei Frohne zu: Der Gastronom begeisterte mit kulinarischen Genüssen wie dicke Bohnen mit Mettenden und hausgebackenem Graubrot, sowie mit sautierten Garnelen mit Krustentier-Aioli und hausgebackenem Olivenölbrot. Darüber hinaus gab es Currywurst in gleich verschiedenen Varianten. Einmal vom Vitusgrill, der auch auf dem Magnusplatz präsent war und dann noch bei „Veiti“ Veit Blank auf der Vitusstraße. Beteiligt hatte sich unter anderem auch die Firma Eikel, bei der ein edler Tropfen vom Weingut Fantinel kredenzt wurde. Glücksklee und Bienen mit Sonnenbrand waren dann Thema bei der Zaharztpraxis von Dr. Nassrin Wegmann, deren Praxisräume an diesem Abend bei einem Gläschen Weinbergpfirsich Secco in Augenschein genommen werden durften. Insgesamt also war der Mondsch(w)einbummel wieder einmal eine runde Sache, die einmal mehr zeigt, dass Gemeinschaft stark macht.

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