214 Athletinnen und Athleten aus 17 Nationen kämpfen bei der Militär-Weltmeisterschaft um die Titel – feierlicher Auftakt auf dem Marktplatz.
Bogensport-WM eröffnet: Die Welt zu Gast in Warendorf
Warendorf - Fahnen aus aller Welt, zahlreiche Uniformen und viele interessierte Zuschauer sorgten am Donnerstagabend für ein ganz besonderes Bild auf dem Warendorfer Marktplatz. Mit einer feierlichen Zeremonie wurde dort die CISM Militärweltmeisterschaft im Bogenschießen offiziell eröffnet. Für die kommenden Tage steht die Emsstadt ganz im Zeichen des internationalen Militärsports.
Insgesamt 214 Athletinnen und Athleten aus 17 Nationen sind nach Warendorf gereist, um an den Weltmeisterschaften teilzunehmen und die Besten ihrer Disziplin zu ermitteln. Mit dabei ist auch Feldwebel Florian Unruh, Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Paris 2024 im Recurve-Mixed-Wettbewerb.
Warendorfs Bürgermeister Peter Horstmann hieß die Gäste aus aller Welt herzlich willkommen und stellte die besondere Bedeutung des Veranstaltungsortes heraus.
„Heute befinden Sie sich im Zentrum von Warendorf, im Herzen unserer Stadt und mitten in unserer Gemeinschaft. Hier treffen sich Menschen, kommen miteinander ins Gespräch und feiern gemeinsam. Heute ist dieser Platz zugleich ein Ort, an dem die Welt des Sports zusammenkommt“, betonte Horstmann.
Die Wettkämpfe werden in den kommenden Tagen auf dem Gelände der Sportschule der Bundeswehr ausgetragen. Der Bürgermeister lobte die hervorragenden Sportstätten und dankte allen Beteiligten, die die Austragung der Titelkämpfe möglich gemacht haben.
Auch Colonel Rashid Aldosari, CISM-Vizepräsident für Asien, würdigte die Gastfreundschaft der Gastgeber und erinnerte an das Leitmotiv des Internationalen Militärsportrates: „Freundschaft im Sport“. Dieser Gedanke solle die Athletinnen und Athleten während der gesamten Meisterschaft begleiten.
Oberst Dirk Schwede, CISM-Vizepräsident für Europa, hob die enge Verbindung zwischen Warendorf und der Bundeswehr hervor. Die Weltmeisterschaft biete den Delegationen nicht nur hochklassigen sportlichen Wettbewerb, sondern auch die Möglichkeit, die Region, ihre Kultur und ihre Menschen kennenzulernen.
Bis zur Abschlusszeremonie am Dienstag, 23. Juni, in der Georg-Leber-Kaserne stehen nun die sportlichen Entscheidungen im Mittelpunkt. Die Feier beginnt um 18 Uhr im Stadion A und wird vom Luftwaffenmusikkorps Münster musikalisch begleitet.
Zum Abschluss seiner Begrüßung gab Bürgermeister Horstmann den Sportlerinnen und Sportlern noch einen persönlichen Wunsch mit auf den Weg: „Bleiben Sie konzentriert, vertrauen Sie Ihrem Training und Ihren Zielen – und nutzen Sie die Zeit, um unsere Stadt und ihre Menschen kennenzulernen.“
Mit der Eröffnungsfeier ist der Startschuss für eine Weltmeisterschaft gefallen, die nicht nur sportliche Höchstleistungen verspricht, sondern auch ein eindrucksvolles Zeichen für internationale Verständigung und Freundschaft setzt.













