Bushaltestellen werden zu echten Hinguckern
Kreatives Gemeinschaftsprojekt bringt frischen Wind an die Einener Straße
Zwei Bushaltestellen an der Einener Straße in Müssingen sind kaum wiederzuerkennen: Wo früher Graffiti-Schmierereien das Bild bestimmten, setzen jetzt großflächige, kunstvolle Wandbilder neue visuelle Akzente. Mit viel Engagement und regionalem Bezug wurde die Neugestaltung der Haltestellen als gemeinschaftliches Projekt erfolgreich umgesetzt.
Initiiert wurde die Aktion vom Heimatverein Einen-Müssingen und der Schützenbruderschaft St. Georg Müssingen, in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Warendorf. Entstanden ist die Idee im Nachgang zum Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Die klare Vision: Die Haltestellen nicht nur funktional, sondern auch gestalterisch aufzuwerten – und damit ein Stück Identität und Heimatgefühl im Ort sichtbar zu machen.
Für die kreative Umsetzung zeichnete der gebürtige Müssinger Graffiti-Künstler Nick Moody verantwortlich. Mit insgesamt 50 Farbtönen, einer klaren gestalterischen Linie und viel Liebe zum Detail hat er in nur sieben Tagen zwei individuelle Kunstwerke geschaffen – beide mit starkem Bezug zur Region.
Die Haltestelle in Fahrtrichtung Warendorf zeigt Radfahrer*innen auf dem bekannten Europaradweg R1 – der hier als Alter Münsterweg und Emsradweg verläuft.
In Richtung Telgte wird eine Szene auf der Ems dargestellt: Eine Kanufahrerin weist dabei gleichzeitig auf die örtliche Kanueinsatzstelle hin.
Vor Beginn der eigentlichen Gestaltung unterstützten Mitglieder des Heimatvereins und der Schützenbruderschaft den Künstler bei der Grundierung der Wände. Zum Abschluss wurden die Kunstwerke mit Klarlack versiegelt – für ein langlebiges Ergebnis.
Das Projekt wurde zu jeweils 50 Prozent über das Förderprogramm „Heimat-Scheck“ der Heimatförderung sowie über das Dorf- bzw. Ortsentwicklungskonzept (DEK) finanziert.













