27. November 2022 / Allgemein

Das Winterschützenfest verkürzt die Wartezeit

Winterschützenfest vom Bürgerschützenverein Sassenberg

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Das Winterschützenfest verkürzt die Wartezeit

Zwischen dem zweiten Wochenende im Juli und dem darauffolgenden zweiten Wochenende im nächsten Juli liegen 12 Monate oder auch 52 Wochen. Eine lange Zeit. Bis zum nächsten zweiten Wochenende im Juli sind es beispielsweise noch 222 Tage. Viel zu lang für die Sassenberger Schützen. Deshalb liegt zwischen dem einen zweiten Wochenende im Juli und dem nächsten zweiten Wochenende im Juli das Winterschützenfest am letzten Wochenende im November.

Das ist zwar nicht ganz genau die Mitte. Aber ein guter Zeitpunkt vor dem Trubel der Glühwein geschwängerten Weihnachtsmärkte, den Weihnachtsfeierlichkeiten, dem verkaterten Neujahr und dem festen Versprechen nie mehr so viel zu essen und zu trinken wie zu den Festtagen. Genau passend also für einen Abend bzw. eine Nacht ungezwungener Fröhlichkeit mit viel Musik, Tanz, Alkohol und Spaß bis zum frühen Morgen.

Entsprechend fröhlich waren die Sassenberger Schützen am Samstagabend beim Antreten auf dem Gebrasa Gelände. Von dort ging es mit einem Fackelzug in den Brook, wo die bestens vorbereitete Party der Ehrengarde auf die Gäste wartete.

Gäste gab es zum Winterschützenfest reichlich, wie Kommandeur Michael Blömker gut gelaunt berichten konnte. Zum vierten Schützenfest in seiner sechsjährigen Kommandeurszeit – und dem ersten nach Corona – freute er sich Abordnungen und Besucher aus Marienfeld, Gröblingen-Velsen, Einen, Müssingen, Freckenhorst, Milte und vermutlich noch einigen anderen Schützenvereinen begrüßen zu können. Im gut gefüllten Festzelt war es nicht möglich, sich einen Überblick zu verschaffen. Neben Ehrengardisten und Damengarden in schmuckem Outfit, schick gekleideten „Zivilistinnen“ und „Zivilisten“ waren selbstverständlich auch die drei Sassenberger Musikzüge, die schon den Fackelzug musikalisch begleitet hatten, im Festzelt und spielten dort auf. Das Königspaar Robert und Margit Tarner nebst Thron durfte ebenso wenig fehlen wie Präsident Franz-Josef Ostlinning, Throngesellschaften der Nachbarvereine oder auch Bürgermeister Josef Uphoff und Pastor Andreas Rösner.

Michael Blömker freute sich auf einen langen Abend, der für ihn als Kommandeur sicher bis um sechs Uhr morgens dauern werde. Aber die Ehrengarde wäre nicht die Ehrengarde, wenn nicht bereits um 11 Uhr am Sonntag das erste Aufräumkommando den Brook wieder zum ursprünglichen Naherholungsgebiet machen würde. „Spätestens um 6 Uhr morgen Abend“, versprach Blömker „sieht hier alles wieder aus wie vor dem Winterschützenfest“.

Horrido!

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