Warendorfs Brustspezialist zeigt Topform auf nationaler Bühne
David Maßmann sprintet und kämpft sich in Deutschlands Schwimmspitze
Warendorf - Der Saisonhöhepunkt im deutschen Schwimmsport führte am vergangenen Wochenende mehr als 800 Athletinnen und Athleten zu den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften nach Wuppertal. Mitten unter ihnen: Warendorfs Brustspezialist David Maßmann, der nach starken Auftritten bei den NRW-Kurzbahnmeisterschaften nun auch auf nationaler Bühne überzeugen wollte – und seine Saison eindrucksvoll veredelte.
Schon der erste Wettkampftag hätte für den 18-Jährigen kaum besser laufen können. Über die 100 Meter Brust erwischte Maßmann einen perfekten Start, zeigte mutige, schnelle erste 50 Meter und hielt das Tempo bis ins Ziel konsequent durch. Die Belohnung: Eine erneute persönliche Bestzeit von 1:03,77 Minuten – 0,5 Sekunden schneller als noch vor wenigen Wochen. „Ein Auftakt nach Maß“, freute sich der Warendorfer im Anschluss.
Nach einem Ruhetag stand am Samstag mit den 50 Metern Brust seine Paradedisziplin auf dem Programm. Auf der Sprintstrecke muss jeder Zug sitzen – und Maßmann erwischte erneut ein fast ideales Rennen. Starker Start, gute Wende, hohe Frequenz auf der zweiten Bahn: Lediglich der Anschlag kostete ein paar Hundertstel. Mit 28,97 Sekunden blieb er dennoch unter der 29-Sekunden-Marke und belegte einen sehr respektablen 33. Platz im deutschlandweiten Vergleich.
Zum Abschluss wartete am Sonntag die anspruchsvollste Distanz: 200 Meter Brust, ein Rennen, das viel taktisches Feingefühl verlangt. Maßmann nahm sich die NRW-Meisterschaften als Vorlage, passte seine Renneinteilung jedoch clever an – und wurde belohnt. Mit kontrollierten ersten 100 Metern hob er sich Energiereserven für den Endspurt auf und konnte in der zweiten Rennhälfte mehrere Konkurrenten überholen. Am Ende stand eine weitere persönliche Bestzeit: 2:21,84 Minuten.
Damit setzte David Maßmann den Schlusspunkt unter eine ohnehin starke Saison – und toppte seine eigenen Leistungen gleich mehrfach. Zufrieden und mit vielen positiven Eindrücken im Gepäck trat der Warendorfer die Heimreise an.













