Demokratie hautnah
Bürgermeister-Battle an der Heinrich-Tellen-Schule
Warendorf. Zwei Wochen vor der Kommunalwahl 2025 erlebten Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Tellen-Schule Politik zum Anfassen. Beim „Bürgermeister-Battle“ stellten sich Amtsinhaber Peter Horstmann (parteilos) und Herausforderer Hermann-Josef Schulze-Zumloh (CDU) den Fragen der Jugendlichen – direkt, offen und auf Augenhöhe.
Begrüßt von den Schülervertretern Dominik und Michelle und moderiert von Schulleiter Tobias Mörth, nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, ihre Anliegen ungeschminkt vorzubringen.
Schüleranliegen klar auf den Punkt
Ganz oben auf der Liste: die schlechte Busanbindung zur Schule im Außenbezirk Neuwarendorf. Viele Schüler können den Weg nicht selbstständig zurücklegen. Beide Kandidaten versprachen, sich als Vermittler beim Verkehrsverbund starkzumachen.
Auch Barrierefreiheit, Wohnraum, die Zukunft des Krankenhauses und das Freizeit- und Gastroangebot in Warendorf standen im Fokus. Die Jugendlichen machten deutlich, wo sie im Alltag auf Hindernisse stoßen und welche Verbesserungen sie sich wünschen.
Inklusion als Herzensanliegen
Besonders beeindruckend: das Engagement für mehr Inklusion. Die Kandidaten würdigten die aktive Rolle der Schule im Netzwerk „Inklusion vor Ort“ und beim Tellen-Café in der Begegnungsstätte „FreiRaum“.
Politik mit Herz und Humor
Zum Schluss wurde es heiter: Auf die Frage, wie sich das Bürgermeisteramt mit den eigenen Hobbys vergleichen lasse, sprach Horstmann als Fußballer über Teamgeist, während Schulze-Zumloh als Karnevalist auf Gemeinschaft setzte.
Fazit
Die Heinrich-Tellen-Schule hat gezeigt, wie politische Bildung lebendig und inklusiv gelingt. Die Jugendlichen standen im Mittelpunkt – mit ihren echten Anliegen, ihren Fragen und ihrem Mut, Verantwortung einzufordern. Ein starkes Zeichen für gelebte Demokratie in Warendorf.













