26. Juni 2021 / Allgemein

Die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf eG über Jahrzehnte erfolgreich geprägt

Bernhard Herbermann geht zum 30. Juni 2021 in Rente

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Die Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf eG über Jahrzehnte erfolgreich geprägt

Bernhard Herbermann geht zum 30. Juni 2021 in Rente

Bernhard Herbermann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft Warendorf eG, geht nach fast 30 Jahren, davon rund 20 Jahre im Vorstand, in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat die Geschicke der Wohnungsgenossenschaft mit aktuell 711 Wohnungen durch seine Arbeit entscheidend geprägt und einen großen Anteil daran gehabt, dass diese auf gesunden Beinen steht. Seit 1992 bei der Genossenschaft angestellt trat Bernhard Herbermann im Jahr 2002 in die Geschäftsleitung ein. Für die Zeit ab 2008 wurde er vom Aufsichtsrat in den Vorstand gewählt. Hier wurde er unterstützt von den ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern Theo Dickgreber (bis Feb. 2021), danach Dr. Dietrich Meendermann, beide aus Warendorf und Martin Kleinheinrich aus Harsewinkel. 

Bedeutende Meilensteine seiner Tätigkeit waren die energetische Sanierung großer Teile des Wohnungsbestandes sowie die Modernisierung einer Vielzahl von Wohnungen. Themen bestanden im Austausch von Fenstern, die Dämmung vieler Fassaden, der zeitgemäße Ersatz von Heizungen und eine technische Ertüchtigung der Gebäude, um nur einige Beispiele zu nennen. Gerne denkt er auch zurück an das Jahr 2014, in dem die Geschäftsstelle Brünebrede 54 komplett umgebaut und auf einen heute noch immer modernen Stand gebracht wurde. In jüngster Zeit war das Leuchtturmprojekt Oststraße / Zuckertimpen eine Mammutaufgabe, das Ergebnis sind 10 hochwertige helle Altstadtwohnungen. Hinzu kommt ein sehr ambitioniertes Neubauprogramm, um damit einen Beitrag für bezahlbaren Wohnraum in Warendorf, Harsewinkel und Sassenberg zu leisten. Die allgemeine Forderung der Politik, den Menschen guten, sicheren und bezahlbaren Wohnraum zu verschaffen, wird von der Wohnungsbaugenossenschaft sehr aktiv gelebt. An der Planung und Umsetzung hatte Herbermann maßgeblichen Anteil.

Seine freundliche sowie kompetente und verbindliche Art haben ihm sowohl bei den beteiligten Handwerkern als auch bei den Mieter/innen hohes Ansehen verschafft. Die Zufriedenheit der Mieter/innen war ihm immer ein besonderes Anliegen. Auch der direkte Kontakt mit den Handwerksunternehmern vor Ort bedeutete ihm viel. Eines seiner wesentlichen Grundanliegen war, dass die anfallenden Arbeiten vom örtlichen Handwerk ausgeführt wurden, um so die Wirtschaft und die Kaufkraft im Einzugsbereich zu stärken. Hinzu kam der stete Einsatz für das äußere Erscheinungsbild der Liegenschaften. Wer Bernhard Herbermann auf seinem Fahrrad radeln sah, wird ihn sehr häufig auch auf Wegen zu den Häusern der Genossenschaft angetroffen haben. Nicht nur die Arbeit am Schreibtisch in der Geschäftsstelle hat er mit viel Engagement und großem Erfolg erledigt, sondern die unmittelbaren Kontakte vor Ort prägten die Grundlage für wegweisende Entscheidungen. 

Bei den gerade begonnenen Neubauprojekten setzt die Wohnungsbaugenossenschaft im Wesentlichen auf erneuerbare Energien. Die zu errichtenden Häuser im Warendorfer Baugebiet „In de Brinke“, derzeit drei im Bau befindliche Objekte im öffentlich geförderten Wohnungssegment, werden über das „Kalte Nahwärmenetz“ der Stadtwerke Warendorf mit Wärmeenergie versorgt. Fossile Brennstoffe werden hier und auch bei anderen Neubauten nach Möglichkeit nicht mehr benötigt. 

Die politischen Vorgaben der Energiewende und auch des erneuerten Telekommunikationsgesetzes stellen die Wohnungswirtschaft vor große finanzielle Herausforderungen, denen sich Bernhard Herbermann immer mit sehr viel Herzblut gestellt und tragfähige Lösungen gefunden hat. Die Energiewende verlangt hohe Investitionen in den Gebäudebestand, der nicht unmittelbar durch Mieterhöhungen weitergegeben werden kann und soll. Hierin sieht die Genossenschaft ihre Kernaufgabe, nämlich die des bezahlbaren Wohnraums. 

Die Ausstattung der Gebäude mit zukunftsfähigem Glasfaseranschluss ist eine weitere wesentliche Aufgabe der nächsten Jahre. Die Glasfaser ist das Medium der Zukunft. Diese Technik in den Gebäudebestand zu integrieren, ohne sich einseitig an einen Anbieter binden zu müssen, stellt momentan noch eine große Herausforderung dar. Die Umsetzung wird eine der Tätigkeiten für den neuen geschäftsführenden Vorstand Klaus Oortmann werden, der die Position des Geschäftsführers ab dem 01.07.2021 übernehmen wird.

Bernhard Herbermann möchte sich zukünftig verstärkt seiner Familie (er hat zwei Enkelkinder) widmen und mit seiner Frau Doris auf dem E-Bike das schöne Deutschland bereisen. Darüber hinaus bleibt er in Zukunft ehrenamtlicher Geschäftsführer vom Eigentümerverein Haus und Grund Warendorf e.V. mit seinen rund 1.300 Mitgliedern. Diesen steht er weiterhin gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Gleichzeitig ist er als Schatzmeister und aktiver Sänger/ Tenor dem Shanty-Chor „Hiev rund“ verbunden. Endlich hat er auch Zeit, sich ohne Zeitdruck seinem Garten zu widmen. Somit ist für einen ausgefüllten Tag auch zukünftig gesorgt. 

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