22. September 2021 / Allgemein

DLRG-Ortsgruppe Warendorf bekommt hohen Besuch

Daniel Hagemeier besuchte die Lebensretter

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DLRG-Ortsgruppe Warendorf bekommt hohen Besuch

Daniel Hagemeier besuchte die Lebensretter

Warendorf. Einen „Jahrgang der Nichtschwimmer“ befürchtet Michael Dreischulte. Durch die Corona-Pandemie habe man die Schwimm-Ausbildung monatelang pausieren müssen, erläuterte Warendorfs DLRG-Geschäftsführer jetzt dem heimischen Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier (CDU, der beim Besuch der DLRG-Ortsgruppe Einblicke in die Arbeit vor Ort sowie in die vielen Einsatzbereiche bekam. 

Rund 70 Kinder hätten im vergangenen Jahr nicht schwimmen lernen können, sagt Dreischulte. Die Folge seien bis 2024 gefüllte Wartelisten, die man wegen fehlender Wasserzeiten und mit den vier Trainern in der Ortsgruppe Warendorf nicht schneller abarbeiten könne. „Vereinzelt haben wir sogar schon Anmeldungen für 2025 und 2026“, sagt Dreischulte. Neben den Seepferdchen-Kursen, die in normalen Jahren rund 70 Kinder im Alter von mindestens fünf Jahren besuchten, engagiere sich die Warendorfer DLRG auch bei Sonderkursen, in denen beispielsweise Mädchen einer integrativen Förderklasse das Schwimmen erlernten, und nehme Prüfungen wie den Nachweis der Rettungsfähigkeit von Lehrern und notwendige Qualifikationen für Laufbahnen bei der Polizei, in der Bundeswehr und bei der Feuerwehr vor. Darüber hinaus gebe es Trainingsstunden „vom Schwimmer zum Rettungsschwimmer“, an denen wöchentlich rund 80 Kinder teilnähmen sowie Training und Ausbildung für Taucher und Einsatztaucher in der Sportschule der Bundeswehr sowie in Freigewässern im Kreis.

Erst unlängst waren Warendorfs DLRG-Vorsitzender Peter Suer und Bootswart Philipp Dangmann im Einsatz im Hochwassergebiet in NRW und Rheinland-Pfalz. „Der Katastrophenschutz muss auf Bundesebene zentralisiert werden, um zukünftig Abstimmungsprobleme zu vermeiden“, blickt Peter Suer auf den Einsatz zurück. Er bedauert zudem, dass die Bereitschaft junger Erwachsener, ehrenamtlich aktiv zu werden, sinke. Für die DLRG auch in Warendorf ist das kritisch. „Wir haben Nachwuchsprobleme in der Einsatzeinheit.“ Bis ein Neueinsteiger zum Einsatztaucher ausgebildet sei, vergingen drei Jahre, weiß Michael Dreischulte.

Von Seiten der Politik erhofft sich die DLRG auch in Warendorf mehr Unterstützung auch bei der Finanzierung des Katastrophenschutzes. „Hochwasserlagen werden in Zukunft häufiger vorkommen“, ist Peter Suer überzeugt. Die Bitte nach größerer Unterstützung wolle er mit nach Düsseldorf nehmen, versicherte Hagemeier den DLRG-Helfern. „Das Hochwasser war die größte Naturkatastrophe, die NRW je durchlitten hat. Wir haben ein bewährtes System im Katastrophenschutz aus Haupt- und Ehrenamt. Auf das Engagement und die Leistungsfähigkeit können wir stolz sein,“ so Daniel Hagemeier. Zum Schluss dankte Daniel Hagemeier den DLRG-Helfern für ihren ehrenamtlichen Dienst in der täglichen Vereinsarbeit sowie in den Notdiensten.  

Bild: v.l.: Bootswart Philipp Dangmann, DLRG-Vorsitzender Peter Suer, Daniel Hagemeier MdL und DLRG-Geschäftsführer Michael Dreischulte

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