1. Januar 2025 / Allgemein

Dr. Martin Thormann ist gestorben

Warendorfs ehemaliger Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer ist am 29. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben.

Dr. Martin Thormann,Stadt Warendorf,tod,Nachruf,

Dr. Martin Thormann ist gestorben

Warendorfs ehemaliger Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer ist am 29. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben.

Warendorfs ehemaliger Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer ist am 29. Dezember nach schwerer Krankheit gestorben. Dr. Martin Thormann hat sich fast 20 Jahre lang mit größtem Engagement und Ehrgeiz für die Belange der Stadt Warendorf eingesetzt und die Entwicklung seiner Wahlheimat entscheidend mitgeprägt.

Klug, kompromisslos ehrlich und immer an der Sache orientiert, war der Jurist Dr. Martin Thormann in Politik und Verwaltung ein überaus geschätzter und von allen Seiten angesehener Kollege. 

Während seiner Amtszeiten verantwortete er neben den Stadtfinanzen weitere wichtige kommunale Aufgabenbereiche. Als Sozial- und Ordnungsdezernent zeigte er sich unter anderem für die menschenwürdige Unterbringung Geflüchteter in Warendorf in den Jahren ab 2015 mit besonders hohen Zuwanderungszahlen verantwortlich und leitete zuletzt das Krisenmanagement der Stadt Warendorf während der Corona-Pandemie und der Energiemangellage als Folge des Kriegs gegen die Ukraine. Für die zukunftsweisende Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf wurde Dr. Thormann bei seiner Verabschiedung während der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr mit minutenlangem Applaus geehrt. Auch die stete Weiterentwicklung der Stadt Warendorf als ein regional bedeutsamer Schul- und Bildungsstandort fiel fast 20 Jahre in den Aufgabenbereich von Dr. Martin Thormann und markiert einen von vielen weiteren Verantwortungsbereichen, die fest mit seinem Wirken verbunden bleiben. 

„Dr. Thormann hat sich in besonderer Weise um die Stadt Warendorf verdient gemacht. In allen Bereichen zeigte sich sein ausgeprägtes Gespür für einen respektvollen Umgang mit der ihm übertragenen Verantwortung und sein Wille, die bestmögliche und fairste Lösung für die Stadt und die hier lebenden Menschen umzusetzen. Wir alle werden seinen Verdiensten für unsere Stadt, vor allem aber seinem herausragenden und immer wertschätzenden Charakter ein ehrendes Andenken bewahren“, zeigt sich Bürgermeister Peter Horstmann tief betroffen von der traurigen Nachricht. 

Dr. Martin Thormann wurde am 1. August 2005 erstmals als kommunaler Wahlbeamter in ein Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von acht Jahren berufen. Am 1. August 2021 wurde er mit großer Mehrheit für weitere acht Jahre durch den Rat der Stadt Warendorf bestätigt. Seine dritte Amtszeit konnte Dr. Thormann jedoch nicht mehr vollständig erfüllen. Aus gesundheitlichen Gründen beantragte er die vorzeitige Versetzung in den Ruhestand mit Vollendung des 60. Lebensjahres zum 1. Mai 2024. Der Rat der Stadt Warendorf folgte dem Antrag in seiner Sitzung am 15. Juni 2023 einstimmig.

Rat und Verwaltung der Stadt Warendorf trauern mit den Angehörigen von Dr. Martin Thormann und sprechen Familie und Freunden des Verstorbenen tief empfundenes Beileid aus.  

Meistgelesene Artikel

Dein Adventskalender am 06. Dezember bei Dein WAF
Allgemein

Gewinne heute einen von zwei 50,- Euro Warendorf Gutscheinen

weiterlesen...
„Giebel & Galopp“: Neues Restaurant belebt Warendorfs Gute Stube
Allgemein

Kulinarischer Neustart nach 15 Jahren im Traditionshaus am Marktplatz

weiterlesen...
Stadtmeisterschaft bricht alle Rekorde und zieht 35 Kegelclubs auf die Bahn
Allgemein

Trotz Hells Bells und Disconebel müssen die „Luftpumpen“ ihren Titel abgeben

weiterlesen...

Neueste Artikel

Schweizer feiern das Jodeln als Welterbe
Aus aller Welt

Jodeln als Schulfach? In Schwyz zeigen Kinder ihr Können und Professorin Räss verrät: Fast jeder kann es lernen – selbst Neulinge wagen sich ran.

weiterlesen...
Tatverdächtiger nach Angriff auf Mutter und Kinder gefasst
Aus aller Welt

Messerstiche und -schnitte: Ein Mann soll im Ruhrgebiet eine Frau und ihre vier Kinder im Alter von drei bis acht Jahren angegriffen haben. Nach der Tat versteckte er sich wohl in einem Keller.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Leise Töne und große Lacher beim weihnachtlichen Jour fixe
Allgemein

Café-Team krönt Jour fixe mit kurioser „Schöne und das Biest“-Version

weiterlesen...
Turntalente begeistern bei Vereinsmeisterschaften der WSU
Allgemein

Erfolgreicher Wettkampftag für 107 Turnerinnen der Warendorfer Sportunion

weiterlesen...