Eigengewächse bringen den Allendorfschen Saal zum kochen
Prinz Matthias I. lobt die tolle Tradition der Ostbezirkschützen und der Kolpingsfamilie
Warendorf - Einfach haben es die Kolpingsfamilie und die Schützen des Ostbezirks dem amtierenden Karnevalsprinzen nicht gemacht. „Für das Spiel sind in hohem Maße Koordination und Kreativität gefragt“, kündigte Sven Korte an, der gemeinsam mit Sabrina Schütte die Moderation des Kappenfestes im Hause Allendorf übernommen hatte. Auf Fragen wie „wer stürzt häufiger ab, Windows oder der Elferrat?“, musste Prinz Matthias I., der Warendorfer Tabler aus dem Elferrat, nicht nur originelle Antworten finden, sondern zeitgleich einen Tischtennisball mit einem Schläger permanent in der Luft halten. Eine gar nicht mal so einfache Aufgabe, wie sich herausstellen sollte. Doch der Prinz lies sich von den hohen Anforderungen keinesfalls irritieren und meisterte das Spiel sogar überraschend gut, ohne dabei ein einziges Mal den Ball zu verlieren. Ganz klar, der Narrenfürst war es Würdig, den Orden der munteren Karnevalsgesellschaft aus Ostbezirkschützen und Kolpingsfamilie zu empfangen.
Bereits kurz nach der Begrüßung durch die Moderatoren kochte der Saal im Hause Allendorf, war die Stimmung auf dem Siedepunkt. Der Kolpingthron mit Kaiser Reinhard Johanterwage an der Spitze zog unter lautem Gejohle des Publikums ein. Nur wenige Minuten später folgte der Schützenthron des Ostbezirks um König Jonathan Wessel. Beim Kappenfest ging es am Samstag hoch her. Das kurzweilige Programm war auch dieses Mal wieder mit allerlei Glanzpunkten gespickt. Vor allem die Eigengewächse begeisterten das Publikum, wie die Auftritte der Ehren- und der Damengarde, die sich zwar ähnelten, aber doch jeweils eine ganz eigene Qualität hatten. Es gab eine große Tombola und natürlich Ordensverleihungen an die Schützenpaare, sowie weitere Orden, die durch den WaKaGe Prinzen Matthias I. verliehen wurden: Kaiser Reinhard Johanterwage darf sich nun mit dem prinzlichen Orden ebenso schmücken, wie Rudi Hölscher als erstes nicht beitragsfreies Ehrenmitglied der Ostbezirkschützen. Hintergrund: Mitglieder werden ab dem 75. Lebensjahr beitragsfrei gestellt, Rudi Hölscher wurde der Beitrag allerdings versehentlich noch einmal abgebucht. Den Kostümwettbewerb gewannen Oma Gerda (Karolin Hankemann) und Opa Wilhelm (Conny Schellhammer), sowie „Schneemann“, besser gesagt „Schneefrau“, Claudia Blanke. Von ihrer musikalischen Seite zeigten sich dann noch Reinhard Johanterwage, Frank Korte und Bernhard Blanke, die als Trio „Gentlemen“ das Publikum begeisterten. Kein Wunder also, dass Prinz Matthias I. und sein Gefolge lobende Worte für diese tolle Tradition fanden.













