24. Februar 2023 / Allgemein

Ein Jahr Krieg. Ein Jahr Leid. Ein Jahr Fassungslosigkeit.

Mahnwache zum Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine

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Ein Jahr Krieg. Ein Jahr Leid. Ein Jahr Fassungslosigkeit.

Mahnwache zum Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine 

Warendorf. Mit einer Mahnwache gedachten am Freitagabend, ein Jahr nach der russischen Invasion in die Ukraine, zahlreiche Menschen den Opfern des unsäglichen Krieges. Organisiert und initiiert wurde die Gedenkveranstaltung von der ukrainischen Kirche Warendorf, der sich die Evangelischen und katholischen Kirchengemeinden so wie die Freie Evangelische Kirchengemeinde anschlossen. Rund 250 Teilnehmer fanden sich kurz vor Einbruch der Dunkelheit auf dem historischen Marktplatz ein, um ihre Solidarität mit den Menschen in dem Kriegsgebiet zu bekunden und ein Zeichen des Mitgefühls in die Welt zu senden. Es wurden Friedensgebete unter anderem von Kreisdechant Peter Lenfers und dem evangelischen Pfarrer Herwig Behring gesprochen. Musikalisch umrahmt wurde die Kundgebung von ukrainischen Sängerinnen. Natascha Chaijka von der Ukraine Initiative der Freien Evangelischen Kirchengemeinde berichtete über die Hilfstransporte, die von der Gemeinde bereits durchgeführt wurden und welche schrecklichen Eindrücke die Helfer aus dem Kriegsgebiet mitgebracht haben. „Ein Jahr Krieg. Ein Jahr Leid. Ein Jahr Fassungslosigkeit“, sagte Bürgermeister Peter Horstmann, „es darf kein Tag ohne diese Meldungen vergehen, solange in der Ukraine durch den Krieg Menschen sterben.“ Der unbändige Wunsch nach Frieden sei jedoch selbst mit unmenschlicher Brutalität nicht zu brechen, auch wenn es sich gerade allzu oft machtlos anfühle, Teil eines friedlichen Miteinanders zu sein. „Frieden ist nicht wehrlos. Er vermittelt eine Botschaft, die mehr Zukunft, mehr Hoffnung, mehr Leben verspricht“, sagte der Bürgermeister. Um so wichtiger sei es, als Gesellschaft für Sicherheit und Frieden einzustehen und denen Orte der Zuflucht bieten, die Zerstörung und Tod gegenüberstehen. „Krieg wird niemals ein gutes Ende finden.“ Der erst Bürger der Stadt lobte die ungebrochene Bereitschaft vieler Warendorfer, die eigenen vier Wände mit Hilfesuchenden zu teile. „Als Stadt stehen wir zusammen für all die Menschen, die unsere Hilfe benötigen. Als Stadt sagen wir in aller Deutlichkeit Nein zum Krieg und Ja zum Frieden.“ Während der Veranstaltung war das Historische Rathaus in den Landesfarben der Ukraine beleuchtet. Auf die Laurentiuskirche wurden zudem Friedensbotschaften projiziert. Im Anschluss wurde in der Christuskirche eine Fotoausstellung von Alexander Shevchenko aus Kiew eröffnet.

 

 

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