50 Jahre Westpreußisches Landesmuseum – Ein Jubiläumsfest mit kulturellem Glanz
Am vergangenen Wochenende feierte das Westpreußische Landesmuseum in Warendorf sein 50-jähriges Bestehen – und das mit einem vielfältigen und stimmungsvollen Programm, das Kulturbegeisterte aus der ganzen Region anzog.
Den feierlichen Auftakt machte am Samstag ein Empfang in der historischen Klosterkirche. Neben dem Festredner, dem Regierungspräsidenten a.D. Dr. Peter Paziorek, war auch Henning Rehbaum (MdB) unter den Ehrengästen. In überaus wohlwollenden Grußworten würdigten Klaus Baumann (Vorsitzender der LWL-Landschaftsversammlung), Winfried Kaup (1. stellvertretender Landrat) sowie Regina Höppner (in Vertretung von Bürgermeister Peter Horstmann) die Bedeutung des Museums als Ort der Kulturvermittlung und Erinnerung.
Im Anschluss bot ein hochkarätig besetztes Symposium Raum für den Austausch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft musealer Arbeit. Musikalisch abgerundet wurde der Tag durch ein Konzert, das ebenfalls in der stimmungsvollen Klosterkirche stattfand.
Am Sonntag verwandelte sich das Museumsgelände bei bestem Sommerwetter in eine bunte Festlandschaft. Zahlreiche Besucher:innen genossen das Programm unter freiem Himmel – entspannt bei Kaffee und Kuchen, musikalisch begleitet von der Bluesband Michael van Merwyk & The Ollies, deren soulige Klänge für eine besondere Atmosphäre sorgten.
Ein besonderes Highlight waren die szenischen Führungen von Schauspieler Markus von Hagen in der Rolle des Melchior Berger. Mit Charme und Witz entführte er die Gäste in die Welt der Gold- und Silberschmiedekunst und begeisterte mit einer lebendigen Zeitreise durch das Handwerk vergangener Jahrhunderte.
Für Familien und junge Gäste hielt das Fest zahlreiche Mitmachaktionen bereit: Bei einem Kreativangebot konnten Kinder Talismane basteln und eigene Münzen prägen. Ein Mitmachrätsel lud zum Entdecken in der Dauerausstellung ein, und bei einer Abstimmung durfte das Publikum mitentscheiden, wie das zukünftige Maskottchen des Museums – die Klostermaus Franzi – aussehen soll.
Bis 18 Uhr herrschte reges Treiben auf dem Museumsgelände, das sich an diesem Wochenende als Ort der Begegnung, Bildung und Begeisterung präsentierte. Für Museumsdirektor Martin Koschny und sein engagiertes Team war das Jubiläumsfest ein voller Erfolg – und für die Besucher:innen ein unvergessliches Kulturwochenende.













