Offizielle Eröffnung des neuen Radweges zwischen Freckenhorst und Warendorf – Ein starkes Signal für nachhaltige Mobilität
Warendorf/Freckenhorst – Bestes Fahrradwetter und zahlreiche Besucher bildeten am heutigen Vormittag den feierlichen Rahmen für die offizielle Eröffnung und Einweihung des neuen Radweges zwischen Freckenhorst und Warendorf. Mit dem symbolischen „Erstritt“ wurde der neue Abschnitt für den Verkehr freigegeben – und schon jetzt zeigt sich: Die Strecke wird gut angenommen und ist ein Gewinn für die Region.
Bürgermeister Peter Horstmann zeigte sich begeistert angesichts der vielen Bürgerinnen und Bürger, die zur Einweihung erschienen waren:
„Die vielen Menschen, die diesen neuen Radweg ab heute nutzen, unterstreichen die Wichtigkeit dieses Projektes. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung kluger, alltagstauglicher Mobilitätslösungen – und gleichzeitig aktiver Klimaschutz.“
Der neu gestaltete, drei Meter breite Radweg mit abendlicher Beleuchtung schafft eine sichere und komfortable Verbindung zwischen Warendorf und Freckenhorst. Durch seine großzügige Breite ermöglicht er ein sicheres Passieren auch bei Gegenverkehr – ein entscheidender Sicherheitsgewinn, gerade in Hinblick auf die zunehmende Zahl an Radfahrern und E-Bike-Nutzern.
Finanzielle Förderung in schwierigen Zeiten
Besonders erfreulich: Die Stadt Warendorf erhält für den Bau eine direkte Zuwendung in Höhe von 700.000 Euro aus dem Förderprogramm „Nahverkehr 2024“. Bürgermeister Horstmann betonte, wie wichtig diese Unterstützung für die Stadt sei – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell angespannten Haushaltslage.
Auch Philipp Feicke vom Verkehrsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hob die Bedeutung solcher Projekte hervor:
„Bürgerradwegprojekte sind Herzensprojekte. Sie schaffen nicht nur nachhaltige Lösungen für das Radwegenetz, sondern tragen auch konkret zur Erhöhung der Lebensqualität in den Kommunen bei.“ Das Land NRW fördert das Projekt mit 700.000 Euro und bekräftigte, dass weitere Radinfrastrukturprojekte in der Region folgen sollen.
Schnelles Handeln für mehr Sicherheit
Landrat Olaf Gericke machte in seiner Rede deutlich, wie dringlich das Projekt war:
„Das Land hatte kurzfristig zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt – da mussten wir schnell handeln. Gerade auf Strecken, die als Unfallschwerpunkte gelten, wie der bisherige Weg zwischen Warendorf und Freckenhorst, war klar: Hier muss etwas geschehen.“
Neben der finanziellen Unterstützung durch Land und Stadt hat auch der Kreis Warendorf 30.000 Euro zur Realisierung beigesteuert. „Die steigende Nutzung von Fahrrädern und E-Bikes macht deutlich, wie wichtig eine gut ausgebaute Infrastruktur ist. Sie bedeutet nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch eine spürbare Aufwertung der Lebensqualität“, so der Landrat.
Ein Projekt mit Vorbildcharakter
Der neue Radweg ist nicht nur ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit von Kommune, Kreis und Land, sondern auch ein Zeichen für den Wandel hin zu umweltfreundlicher Mobilität im ländlichen Raum. Viele Berufstätige nutzen bereits heute das Fahrrad für den täglichen Weg zur Arbeit – und mit dieser neuen Verbindung wird ihnen der Umstieg nochmals erleichtert.
Die Stadt Warendorf darf sich mit Recht über einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltiger Verkehrsentwicklung freuen.













