Einsatz für Wärmewende in Warendorf
Stadtwerke Warendorf präsentieren Modellprojekt in Berlin
Berlin/Warendorf. Die kälteren Monate rücken langsam näher, womit auch das Thema Heizen wieder für viele Menschen dringlich wird. Bei einem durch den heimischen CDU-Abgeordneten Henning Rehbaum vermittelten High-Level-Termin mit dem Präsidenten der Förderbehörde BAFA (Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) in Berlin erläuterte der Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf, Ulrich Butterschlot, wie man vor Ort auf erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit setzt: "Wir planen ein klimaneutrales Heizkraftwerk, das zahlreiche Haushalte in der Warendorfer Innenstadt versorgen soll." Die Ems würde hierbei als regenerative und regionale Energiequelle genutzt, führt der technische Leiter der Stadtwerke, Björn Güldenarm, aus: "Mit Flusswärmepumpen gewinnen wir Energie, die insbesondere die historische Altstadt und immer mehr Straßenzüge im Stadtgebiet Warendorf mit Wärme versorgen soll."
Bei der Vorstellung des Modellprojekts in Berlin nahmen sich neben Torsten Safarik, dem Präsidenten der BAFA, Henning Rehbaum sowie der Warendorfer Bürgermeister Peter Horstmann Zeit, um die Präsentation zu verfolgen.
Um zukünftig unabhängig von Erdöl und Erdgas zu sein, reichen die Warendorfer Stadtwerke beim Bund einen Förderantrag für das geplante Heizkraftwerk ein. Dass dieses Vorhaben überzeugt, unterstrich Henning Rehbaum in der anschließenden Diskussion: "Mit dem geplanten Warendorfer Nahwärmenetz ließe sich kostengünstig und klimaschonend heizen - ein tolles Projekt mit bundesweiter Strahlkraft." Bürgermeister Horstmann stimmte dem zu und drückte am Ende des Gesprächs Rehbaum seinen Dank aus, den Termin ermöglicht zu haben.













