Enniger feiert mit Schlager, Trödel und Motorsägenkunst
Der Enniger Markt begeistert mit buntem Programm und ausgelassener Stimmung
Ennigerloh-Enniger - Wenn das Voßbachdorf sich herausputzt, die Gassen voller Leben sind und der Duft von gebrannten Mandeln, Pommes und Gewürzen durch die Luft zieht, dann ist wieder Enniger Markt – und das bereits seit stolzen 473 Jahren. Die traditionsreiche Veranstaltung, die seit 1899 immer am zweiten Mittwoch im Juli stattfindet, lockte auch in diesem Jahr tausende Besucher nach Enniger und bewies erneut, warum sie zu den ältesten und beliebtesten Märkten Westfalens zählt.
Ein bunter Mix aus Fahrgeschäften, Trödelmarkt, kulinarischen Highlights und außergewöhnlichen Handwerksständen sorgte für ein lebendiges Markttreiben. Bereits am Dienstagnachmittag wurde der Markt feierlich eröffnet – mit dabei: Stellvertretender Landrat Winfried Kaup, Bürgermeister Berthold Lülf, Junker Voß (Thomas Hermes), Christian Westkämper vom Marktausschuss des Heimatvereins sowie die Pflaumenkönigin Nina aus Stromberg. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug Enniger-Vorhelm, verwandelte sich der Rote Platz schnell in einen stimmungsvollen Treffpunkt für Jung und Alt.
Besondere Highlights ließen nicht lange auf sich warten: Während am frühen Mittwochmorgen der traditionelle Viehmarkt startete, begeisterten ab dem Vormittag die „sägenden Holzschwestern“ Hanna und Verena Rolfes aus dem Emsland mit spektakulären Motorsägen-Kunstwerken. Staunende Gesichter – auch bei Junker Voß – waren garantiert.
Zahlreiche Familien nutzten das teilweise sonnige Wetter, um durch die liebevoll dekorierten Straßen zu schlendern, ein Eis zu genießen oder am Trödelstand das eine oder andere Schnäppchen zu machen. Vom handgefertigten Kunstwerk über Tierzubehör bis hin zur streifenfreien Fensterputz-Wunderwaffe – der Enniger Markt bot für jeden Geschmack etwas.
Zum krönenden Abschluss verwandelte sich der Rote Platz in eine Open-Air-Schlagerbühne: Bei der großen Party mit Julia Bender, Dirk Leandro, Chris Steger und Ralf Cerne wurde bis in den Abend hinein ausgelassen getanzt, geschunkelt und gefeiert.













