Erneuerung der Fußgängerzone startet nach dem Fettmarkt
Bauarbeiten beginnen am 23. Oktober – Stadt setzt auf schnellere Asphaltbauweise
Die Warendorfer Fußgängerzone wird ab Herbst erneuert. Nach der Auftragserteilung und den Planungsabstimmungen steht nun fest: Der Baustart erfolgt am 23. Oktober 2025, direkt nach dem Fettmarkt. Den Zuschlag für die Umsetzung erhielt die Firma Boymann aus Glandorf, die bereits zahlreiche Innenstadtsanierungen erfolgreich realisiert hat.
Ziel der Stadt Warendorf ist es, die Maßnahme zügig und mit möglichst geringen Einschränkungen für Anlieger und Geschäfte umzusetzen. Dazu wurden in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und der Bauleitung mehrere Anpassungen beschlossen, die den Ablauf deutlich beschleunigen sollen.
Schnellere Bauweise durch Asphalt
Ursprünglich war vorgesehen, die gebundene Bauweise in Beton auszuführen. Betonflächen benötigen jedoch mehrere Wochen Ruhezeit, bevor sie belastet werden können. Um den Zeitplan zu straffen, setzt die Stadt nun auf Asphalt – dieser ist schneller begeh- und befahrbar und kann auch bei kühleren Temperaturen verarbeitet werden. Dadurch verkürzt sich die Gesamtbauzeit erheblich.
Größere Bauabschnitte, weniger Unterbrechungen
Die Erfahrungen aus dem parallel laufenden Wärmenetzbau zeigen: Auch bei längeren Bauabschnitten bleibt der Zugang zu den Gebäuden und Ladenlokalen gewährleistet. Deshalb werden die Saumbereiche links und rechts der Straße abwechselnd hergestellt, während der mittlere Fahrbereich anschließend in größeren Abschnitten asphaltiert wird. Das spart Zeit und sorgt für einen effizienteren Baufortschritt.
Start am Heumarkt
Der erste Bauabschnitt beginnt am Heumarkt und wird sich in Richtung Westen fortsetzen. Parallel sollen Arbeiten in der Freckenhorster Straße vom Elsbergplatz aus nach Süden anlaufen. So kann die Maßnahme zügig in mehreren Bereichen gleichzeitig voranschreiten.
Mehrere Kolonnen im Einsatz
Um die Arbeiten weiter zu beschleunigen, wird die Firma Boymann mehrere Baukolonnen einsetzen. Neu fertiggestellte Flächen sollen dabei nicht erneut von Baufahrzeugen überfahren werden – das schützt die Qualität der Arbeiten und vermeidet Verzögerungen.
Sobald das Wärmenetz in der Freckenhorster Straße im Jahr 2026 abgeschlossen ist, sollen zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden, um die Erneuerung der Fußgängerzone vollständig fertigzustellen.
Die Stadt Warendorf betont, dass mit den neuen Bauabläufen sowohl die Belange der Anlieger als auch das Ziel einer schnellen und hochwertigen Umsetzung bestmöglich berücksichtigt werden.













