12. Juli 2021 / Allgemein

Erster Live-Auftritt vom Gebrasa Blasorchesters

Sassenberger Picknick-Konzerte

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Erster Live-Auftritt vom Gebrasa Blasorchesters

Sassenberger Picknick-Konzerte

Bewaffnet mit Decken, Stühlen und Snacks kamen rund 180 Besucher zum Picknickkonzert des Gebrasa Blasorchesters am Samstagabend im Drostengarten. Rund anderthalb Stunden Programm erwartete die Zuschauer bei schönstem Wetter.

Die Musiker freuten sich auf den ersten Live-Auftritt nach Corona, waren jedoch etwas nervös. Denn eigentlich wäre es das Schützenfestwochenende gewesen. „Auch wenn wir alle lieber das Schützenfest gehabt hätte, sind wir froh ein Alternativprogramm bieten zu können“, gesteht Lena Achtermann, erste Vorsitzende der Gebrasa. Endlich wieder die Uniform zu tragen, eine Wohltat. „Ich musste wirklich überlegen, wann ich sie das letzte Mal an hatte. Sonst tragen wir sie alle zwei Wochen das ganze Wochenende“, begrüßte Achtermann die Konzertbesucher.

Das Konzert war dabei eine Hauruck-Aktion. Die Planungen starteten erst vor fünf Wochen. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Ordnungsamt konnte kurzfristig der Platz geschaffen und ein entsprechendes Hygienekonzept erstellt werden. Was allerdings noch fehlte: ein Programm. Größtenteils entschied sich der neue Dirigent Simon Meads für die Lieblingsstücke des Orchesters und erweiterte das Repertoire nur um wenige Stücke. „Wir sind ausgeglichen besetzt und wir haben in nur drei Wochen Probezeit wirklich was raus geholt“, zeigt sich der Dirigent stolz auf seine Truppe. Mit 28 Musikern zeigten sie ihr Können, dass auch durch die lange Pausenzeit nicht gelitten hat.

Auf der gesamten Wiese bestand während des Konzertes Maskenpflicht. Die Besucher waren angehalten bei der Platzwahl auf ausreichenden Mindestabstand zu achten, denn so konnte an den Plätzen die Maske abgesetzt werden. Sehr zur Freude der Zuhörer, die größtenteils ihre prall gefüllten Picknickkörbe mitgebracht hatten. Sonst konnte für kleines Geld Kaltgetränke, Snacks und Eis erworben werden. Das Konzert an sich war kostenlos, am Ein- bzw. Ausgang standen lediglich Spendenboxen, in denen die Besucher nach belieben etwas rein schmeißen konnten.

Die Stimmung war ausgelassen. Deutlich ging die Spielfreude des Orchesters auf die Zuschauer über, die sich freuten, endlich wieder Livemusik hören zu können. Besonders die klassischen Märsche ließen die Füße mitwippen. Sowohl der Breienauer Marsch wie auch der Fliegermarsch standen auf dem Programm. Als besonders herausfordernd und anspruchsvoll sahen die Musiker insbesondere Let me entertain you an. 

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