28. September 2019 / Allgemein

Fast so groß wie die Kirche

Neue Turnhalle in Füchtorf

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Mit einem kleinen Festakt fand am Freitag die Einweihung der neuen Füchtorfer Sporthalle statt. Jener Halle, auf die das Spargeldorf seit vielen Jahren gewartet hat. Und trotz des ungewöhnlichen Termins, freitags morgens um 11:00 Uhr, waren viele Gäste anwesend, denn es war „ein großer Tag für die Stadt Sassenberg und ganz besonders für den Ortsteil Füchtorf“, wie Bürgermeister Josef Uphoff in seinen Begrüßungsworten betonte. Es gebe für Orte dieser Größe nur selten die Gelegenheit, eine Sporthalle einzuweihen, unterstrich er. Die letzte Einweihung fand vor rund 30 Jahren im Herxfeld statt, die bisherige Sporthalle in Füchtorf stammt aus den siebziger Jahren.

Dass dieses Projekt nun doch beendet werden konnte, ist einigen wenigen Kämpfern zu verdanken. Allen voran Kalli (Karl) Schlingmann, der vom Bürgermeister besonders begrüßt und von den Anwesenden mit herzlichem Applaus bedacht wurde. Der langjährige Vorsitzende des SC Füchtorf und heutige Ehrenvorsitzende des Vereins, hat unermüdlich politisch dafür gerackert und bei den Arbeiten immer wieder mit Hand angelegt.

Zwei Millionen Euro, zum Teil refinanziert, habe die Kommune aufgebracht, so dass die Geschichte nunmehr eine endliche und keine unendliche sei, so der Bürgermeister. Im Anschluss dankte Marlies Borisch, Schulleiterin der Grundschule, die einen großen Teil der zukünftigen Nutzung übernimmt, den Ratsmitgliedern. Sie drückte ihren Stolz aus, dass die Schule in dieser großen Halle Sport treiben kann und lobte vor allem auch die quasi nahtlose Integration des ursprünglichen Teils.

Dieses Meisterstück war dem Architekten Matthias Ossege gelungen, wie Helmut Benefader, der stellvertretende Vorsitzende des SC Füchtorf, erläuterte. Er ging auf die Vorgeschichte ein und blickte zudem in eine vorbildhafte Zukunft, denn Füchtorf geht bezüglich der Nutzung öffentlicher einen interessanten neuen Weg. Es folgte die symbolische Schlüsselübergabe.

Mit der ökumenische Segnung der neuen Halle durch die Pastöre Norbert Ketteler und Michael Prien ging es weiter. In seinen Worten erinnerte Pastor Ketteler daran, dass dieser Grund und Boden vormals der Kirche gehörte und hier ursprünglich das Pfarrhaus stand. Er lobte die neue Halle, die „fast so groß“ sei, wie die Kirche.

Diese Größe konnten direkt danach viele Schüler nutzen. Zwei Klassen führten eine Art Sportballett auf, danach zeigten noch sechs mutige Mädchen, dass die Halle sich auch zum Trainingsort für Einradfahrer eignet.

Mit einem gemeinsamen Imbiss klang die Einweihung aus.

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