Freckenhorst triumphiert im Stadt-Derby gegen Warendorf mit 4:2
Vor einer tollen Kulisse von über 1000 Zuschauern entfachte sich am Sportplatz am Feidiek ein Fußballspektakel, das die Herzen der Fans höher schlagen ließ. Das lang ersehnte Bezirksliga-Derby zwischen dem TuS Freckenhorst und der Warendorfer Sportunion fand endlich statt und bot alles, was sich die Fußballwelt nur wünschen konnte. Der Feidiek war Schauplatz für dieses mit Spannung erwartete Duell.
Die beiden Trainer hatten ihre Mannschaften auf diesen Tag vorbereitet, und als Schiedsrichter Jonathan Bethke um Punkt 15:00 Uhr das Stadt-Derby anpfiff, war die Bühne bereitet für 90 Minuten geballte Fußball-Action.
Die ersten 25 Minuten des Spiels sahen ein vorsichtiges Abtasten beider Teams, ohne dass eines von ihnen klare Vorteile herausarbeiten konnte. Doch dann, in der 27. Minute, erfolgte der erste Durchbruch. Die Warendorfer Abwehr konnte zunächst einen Angriff der Freckenhorster abwehren, doch der Ball gelangte erneut zu TuS Stürmer Nermin Bahonjic. Mit beeindruckender Präzision schlenzte er den Ball über den weit vor dem Tor stehenden WSU-Torwart Frederic Leve hinweg, um das 1:0 für Freckenhorst zu erzielen.
Dieser Treffer gab dem Freckenhorster Team neuen Schwung, und sie begannen, befreit aufzuspielen und sich mehrere gute Chancen zu erarbeiten. In der 41. Minute entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter zugunsten von Freckenhorst, nachdem Linus Austermann Mike Lizka gefoult hatte. Kapitän Stefan Kaldewey trat souverän an und verwandelte den Strafstoß zum 2:0.
Mit diesem Vorsprung im Rücken versuchte Freckenhorst, vor der Halbzeit noch weitere Tore zu erzielen. In der letzten Strafraumsituation vor der Halbzeitpause nutzte Nermin Bahonjic eine Unaufmerksamkeit in der WSU-Abwehr und schlenzte den Ball an Frederic Leve vorbei ins Netz, um seinen zweiten Treffer des Tages zu markieren.
In der zweiten Halbzeit zeigten die Warendorfer Fußballer Entschlossenheit. Sie erhöhten den Druck, spielten aggressiver und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten. Doch in der 60. Minute kam es erneut zu einem entscheidenden Moment. Nermin Bahonjic blockte einen Pass der Warendorfer und lief allein auf das Tor zu, um das 4:0 zu erzielen.
Die Fans dachten bereits, das Derby sei entschieden, doch die Warendorfer zeigten Kampfgeist. In der 68. Minute gelang dem eingewechselten WSU-Stürmer Gian-Luc Klemckow ein beeindruckender Treffer, und plötzlich stand es nur noch 4:1.
Mit Leidenschaft und Herz versuchten die Warendorfer, den Druck auf Freckenhorst aufrechtzuerhalten. In der 74. Minute kam es erneut zu einer Strafraumsituation, bei der Gian-Luc Klemckow seine Klasse zeigte und das 4:2 erzielte.
Trotz eines energischen Schlussspurts der Warendorfer änderte sich am verdienten Sieg des TuS Freckenhorst nichts mehr. Das Derby endete mit einem spektakulären 4:2-Sieg für Freckenhorst und wird sicherlich noch lange in der Erinnerung der Fans nachhallen.













