Stadtwerke Warendorf setzen beim Bürgerbad Emsinsel auf gelebte Inklusion
Freibad auf dem Prüfstand
Warendorf - Wie barrierefrei ist das Freibad Bürgerbad Emsinsel wirklich? Genau dieser Frage widmeten sich die Stadtwerke Warendorf jetzt gemeinsam mit zahlreichen Partnern bei einem praxisnahen Barriere-Check direkt vor Ort. Ziel der gemeinsamen Aktion war es, das Freibad aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und konkrete Ideen für weitere Verbesserungen zu sammeln.
Mit dabei waren Vertreter des Fördervereins Bürgerbad Warendorf, Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Tellen-Schule, Lebensweltexperten sowie das Team des Netzwerkbüros Inklusion der Caritas Warendorf und der Stadt Warendorf. Gemeinsam nahmen sie das Freibad genau unter die Lupe und prüften unter anderem Wegeführungen, Eingangsbereiche, Umkleiden, Sanitäranlagen, Beckenzugänge und Aufenthaltsflächen auf ihre Zugänglichkeit und Nutzbarkeit.
Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die praktischen Erfahrungen der Menschen, die solche Angebote täglich nutzen. Statt nur theoretische Anforderungen zu betrachten, ging es bewusst darum, Barrieren direkt vor Ort sichtbar zu machen und Verbesserungspotenziale gemeinsam zu erkennen.
„Barrierefreiheit bedeutet für uns, dass sich alle Menschen selbstbestimmt und sicher im Freibad bewegen können – unabhängig vom Alter oder möglichen Einschränkungen“, betonen die Stadtwerke Warendorf. Der direkte Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern habe dabei wertvolle Hinweise geliefert, die künftig in weitere Planungen und Optimierungen einfließen sollen.
Besonders wichtig war allen Beteiligten der offene Dialog. Viele praktische Anregungen konnten unmittelbar aufgenommen werden – beispielsweise zur besseren Erreichbarkeit einzelner Bereiche oder zur Orientierung auf dem Gelände. Gemeinsam mit dem Netzwerkbüro Inklusion soll nun geprüft werden, wie sich die gesammelten Ideen Schritt für Schritt umsetzen lassen.
Das Freibad Bürgerbad Emsinsel soll ein Ort bleiben, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen und ihren Aufenthalt möglichst selbstständig genießen können. Mit Aktionen wie diesem Barriere-Check möchten die Stadtwerke Warendorf gemeinsam mit der Stadt und der Caritas ein sichtbares Zeichen für mehr Teilhabe und gelebte Inklusion im öffentlichen Raum setzen.
Zum Abschluss bedankten sich die Stadtwerke sowie das Netzwerkbüro Inklusion ausdrücklich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Unterstützern und Helfern, die ihre Erfahrungen und Ideen eingebracht haben.













