Frischer Wind für die Emsinsel
Gewinner des Urban Mining Student Award gekürt
Warendorf erhält neue Impulse für die Entwicklung der ehemaligen Brinkhaus-Industriebrache: Beim renommierten Urban Mining Student Award Architektur 2024/25 wurden wegweisende Ideen zur nachhaltigen Umgestaltung prämiert. Der von der Münster School of Architecture ausgelobte Wettbewerb rückte die Transformation dreier Industriehallen in den Mittelpunkt – mit dem Ziel, alte Materialien kreativ und ressourcenschonend wiederzuverwenden.
28 Teams aus ganz Deutschland reichten ihre Konzepte ein, vier Preise und zwei Anerkennungen wurden am 11. April von einer Fachjury vergeben. Den ersten Preis erhielten Tim Becker und Frederic Herbel von der Hochschule Koblenz. Zwei zweite Preise gingen an die Bergische Universität Wuppertal und die Hochschule Trier, der dritte Preis an die Berliner Hochschule für Technik.
Besonders überzeugte die Jury die Arbeit aus Koblenz, die Urban Mining zur gestalterischen Sprache erhebt und eine besondere Ästhetik schafft – ein „Re-Beauty“-Ansatz, der Alt und Neu atmosphärisch verbindet.
Warendorfs Baudirektor sieht den Wettbewerb als wertvollen Impulsgeber: „Wir nehmen viele Denkanstöße mit, wie wir unsere Bestandsgebäude und Materialien künftig stärker in die Entwicklung der Emsinsel einbeziehen können.“ Dank der Sponsoren Köster Bau und Hottgenroth Software konnte der Wettbewerb nicht nur innovative Ideen fördern, sondern auch Inspiration für Warendorfs Zukunft liefern.
Das Ergebnis: Ein starkes Zeichen dafür, wie kreative Architektur Industriebrachen in lebendige, nachhaltige Quartiere verwandeln kann – und wie die Emsinsel in Warendorf zu einem Ort wird, an dem Geschichte, Innovation und Nachhaltigkeit eine gemeinsame Heimat finden.


















