TSC Warendorf bietet ein Tanz-Spektakel der Extraklasse in der Sportschule der Bundeswehr.
Gänsehaut-Finale und Rekord Choreografien zur Premiere
Warendorf - Es war mehr, als nur eine Aufführung. Es war eine Manifestation aus Rhythmus, Licht und purer Leidenschaft. Unter dem visionären Motto „Dream, create, inspire - the Future is now“ verwandelte der TSC Warendorf die Sportschule der Bundeswehr in ein pulsierendes Zentrum moderner Tanzkunst. An drei Tagen beweisen hunderte Akteure, dass die Zukunft es Tanzes in Warendorf längst begonnen hat.
Schon beim ersten Rampenlicht war die Spannung im Saal greifbar. Für die erste Vorsitzende Rebecca Reimer und ihren Vize Marcel Nevolani war dieser Moment der Lohn für monatelange Mühen und hartes Training. „Wir alle träumen doch von etwas. Schöne, dass wir hier gemeinsam träumen“, begrüßte Moderatorin Leia-Mae Ulbrich charmant das Publikum und gab damit den Startschuss für das Programm, dass alle Sinne berührte.
Die tänzerische Reise begann mit einem beeindruckenden Auftritt der „Mix Class“, gefolgt von den „Diamond Beatz“, die mit 27 Tänzerinnen die Bühne füllten. Dass der TSC nicht nur in der Breite, sondern ebenso in der Spitze wächst, zeigten die Auftritte der Leistungsgruppen. Die „Petite Pieds“, die jüngste Tanzgruppe der Premiere am Donnerstag verzauberte ebenso die Zuschauer, wie die „Yung Beatz“, die bereits einen hervorragenden 5.Platz bei der Deutschen Meisterschaft verbuchen konnten, nahmen in diesem Jahr Anlauf zu noch höheren Zielen.
Ein besonderes Highlight vor der Pause setzte die Meisterschaftsformation „Blazin Beatz“ mit ihre energiegeladene „Lady Gaga Show“, während die Profis von „Nova Beatz“ das Publikum mit einer Choreografie begeisterten, die von ihren Erfahrungen auf den großen Bühnen der Welt mit Stars wie Robbie Williams und Joe Kelly inspiriert war.
In diesem Jahr feiert der TSC übrigens sein 30-jähriges Bestehen, ein Jubiläum, das eng mit den Gründungsmitgliedern Tanja und Oliver verknüpft ist. Ursprünglich im Lateintanz verwurzelt, gründeten sie den Club, um den Leistungssport in der Region zu halten, ohne ständig weite Wege, unter anderem nach Osnabrück, auf sich zu nehmen müssen. Was mit Paartanz begann, entwickelte sich über die Jahre zu einer Hip-Hop- und Showtanz-Hochburg. „Zusammenhalt bringt Erfolg“, so das stolze Resümee der Gründer angesichts der heutigen Professionalität. Ein kleiner Herzenswunsch blieb dann dennoch offen. Die Hoffnung, dass auch der Paartanz in Zukunft wieder einen festen Platz in dem Verein finden könnte.
Der zweite Teil der Show stand dann ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Unter dem Namen „Unity“ verschmolzen die Gruppen „Nova Beatz“ und „Reset“ zu einer imposanten Einheit. Auch die Kooperation zwischen „Burning Beatz“ und „Yung Beatz“ zeigte eindrucksvoll, wie verschiedene Generationen auf der Bühne harmonieren.
Den krönenden Abschluss bildete die Profiliga. „Nova Beatz“ untermauerten ihren Status als Ausnahmeerscheinung. Als amtierender Europameister mit dem höchsten jemals vergebenen Score in Deutschland ungeschlagen, brachten 32 Tänzerinnen die Bühne zum Beben. Mit ihrem Titel „King of Stage“ bewiesen sie einmal mehr, warum sie sich gegen 47 Konkurrenzgruppen auf Platz eins behauptet haben.
Die Zukunft des Tanzes hat in der Emsstadt begonnen und sieht verdammt gut aus.













