„Zwischen Düne und Struktur – Walter Klessing und der Kunstkreis Warendorf“
Mit rund 60 Besucherinnen und Besuchern war die Vernissage zur neuen Sonderausstellung „Zwischen Düne und Struktur. Walter Klessing und der Kunstkreis Warendorf“ am Freitag, den 26. Juli, im Westpreußischen Landesmuseum gut besucht. Die Ausstellung, die bis zum 26. Oktober 2025 zu sehen ist, widmet sich dem künstlerischen Werk Walter Klessings sowie dem Wirken des Kunstkreises Warendorf, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.
Zur Eröffnung begrüßte Museumsleiter Martin Koschny das Publikum im Vortragsraum des Museums und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. In ihrem anschließenden Grußwort würdigte Doris Kaiser, erste stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Warendorf, die Bedeutung des Museums für die regionale Kulturlandschaft sowie die gelungene Verbindung von Kunst, Geschichte und Heimat.
Manfred Kronenberg, Vorsitzender des Kunstkreises Warendorf, nahm den runden Geburtstag des Vereins zum Anlass, an dessen Gründungszeit im Jahr 1975 zu erinnern. Dabei hob er die Rolle Walter Klessings als Mitbegründer hervor und betonte dessen langjähriges Engagement für die lokale Kunstszene.
Persönliche Einblicke folgten durch Jan Martin Klessing, den Sohn des Künstlers, der über das Leben seines Vaters sprach und dessen Werk in den Kontext von Flucht, Rückkehr und kulturellem Neuanfang in Warendorf stellte.
Den inhaltlichen Abschluss bildete die Einführung der Kuratorin Jutta Fethke, die das Publikum mit einem präzisen Überblick in Leben und Schaffen Walter Klessings einführte. Dabei zeigte sie auf, wie sich in den Arbeiten Klessings der Wandel von gegenständlicher Landschaftsmalerei hin zu abstrahierenden Formen spiegelt – ebenso wie persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Umbrüche.
Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher bei kühlen Getränken Gelegenheit, die Ausstellung zu erkunden und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Das Museum zeigte sich erfreut über das rege Interesse an der Vernissage. Die Ausstellung bietet nicht nur einen kunsthistorischen Einblick in das Werk eines vielseitigen Künstlers, sondern beleuchtet zugleich Aspekte der Warendorfer Stadtgeschichte und das ehrenamtliche Wirken des Kunstkreises. Für die kommenden Wochen sind begleitende Veranstaltungen geplant. Das Museum lädt alle Interessierten herzlich zum Besuch der Ausstellung ein. Öffnungszeiten Di.-So. 10-18 Uhr
Weitere Informationen unter: https://westpreussisches-landesmuseum.de/de/













