Fahrrad-Maitour vom „Runden Tisch“
Gemeinsam für ein besseres Miteinander in der Emsstadt
Warendorf – Unter dem Motto "Für ein fahrradfreundliches Warendorf" trafen sich am Freitagnachmittag etwa 30 Radfahrer, begleitet von 8 Ordnern mit Fahrrad und zwei Motorradpolizisten, um auf die aktuellen Herausforderungen für den Radverkehr in Warendorf aufmerksam zu machen. Die Aktion, initiiert vom Runden Tisch Radverkehr, sollte nicht nur auf bestehende Probleme hinweisen, sondern auch Lösungen für eine sicherere und angenehmere Fahrradnutzung in der Stadt aufzeigen.
Gerd Nergert, Mitorganisator des Runden Tischs Radverkehr, betonte die Notwendigkeit von besseren Bedingungen für Radfahrer: "Der Radverkehr braucht Platz, um die Sicherheit für den Radverkehr zu verbessern." Er rief dazu auf, dass sowohl die Stadt als auch die Bürgerinnen und Bürger von Warendorf mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten, um gefährliche Situationen im Straßenverkehr und den Fußgängerzonen zu vermeiden.
In einem Gespräch mit Dein WAF gestand Nergert jedoch auch ein, dass nicht allein die anderen Verkehrsteilnehmer für die vielen Herausforderungen verantwortlich seien. Vielmehr trügen auch rücksichtsloses Verhalten einiger Radfahrer zur Eskalation von Konflikten bei. Dennoch sei eine gemeinsame Anstrengung von Stadt und Bürgerschaft notwendig, um die Infrastruktur für den Rad- und Autoverkehr zu verbessern und so die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die Fahrrad-Maitour führte die Teilnehmer auf einen 10 Kilometer langen Rundkurs durch Warendorf, um die aktuelle Situation vor Ort zu erkunden und auf mögliche Gefahrenstellen hinzuweisen. Dabei wurden nicht nur mangelhafte Radwege und Straßenzustände dokumentiert, sondern auch konkrete Vorschläge für Verbesserungen gesammelt.













