26. August 2021 / Allgemein

Genossen sammeln 4.200,00 € für die Krisengebiete

Generalversammlung der Raiffeisen Warendorf eG

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Generalversammlung der Raiffeisen Warendorf eG 

Um 19:00 Uhr eröffnete der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Gregor Schulze Willbrenning die Generalversammlung der Raiffeisen Warendorf eG, die in diesem Jahr wieder als Präsenzveranstaltung am Standort Enniger stattfinden konnte. Nach der Begrüßung waren die Gäste zum coronakonformen Imbiss eingeladen. 

Gut gestärkt ging Schulze Willbrenning auf die Ereignisse im letzten Jahr ein, insbesondere auf die Auswirkungen der Corona Epidemie. Glücklicherweise waren diese nicht nur negativ, trotzdem aber belastend für alle. Hier dankte er den Mitarbeitern, die durch ihren Einsatz den Geschäftsbetrieb in jeder Situation am Laufen gehalten hatten. 

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder gab der Vorstandsvorsitzende Heinz-Theo Stauvermann den Jahresbericht, in dem er auch auf die strukturellen und politisch getriebenen Veränderungen in der Landwirtschaft einging. Weniger Viehbestand, weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel und auch der Rückgang der fossilen Brennstoffe sind hier zu nennen. Stolz war Stauvermann jedoch darauf, eine Eigenkapitalquote von rund 50 % zu verkünden und mit knapp 130 Mitarbeiter/-innen und einer Ausbildungsquote von 5 % blicke man zuversichtlich in die Zukunft. In diesem Jahr wird neben zwei Auszubildenden im Einzelhandel seit einigen Jahren auch wieder ein junger Mann als Müller ausgebildet.

Geschäftsführer Reinhold Schmidt erläuterte in der Folge den Jahresabschluss 2020, in dem er die angesprochenen Veränderungen mit Zahlen belegte. Bei gleichbleibendem Mengen-Umsatz litt der Wert-Umsatz unter dem Preisrückgang. Aufgrund der vielschichtigen Ausrichtung der Raiffeisen Warendorf auf mehrere Geschäftsbereiche und mit mehreren Standbeinen konnte er trotzdem mit positiven Zahlen aufwarten. Er freute sich, den Mitgliedern einen Jahresüberschuss von 850 T€ zu präsentieren, der u. a. für eine Warenrückvergütung (0,5 %) und eine Dividende (3 %) eingesetzt werden solle. Diesem Vorschlag folgten die Mitglieder im Laufe der Versammlung gerne.

Aufgrund der überaus zufriedenstellenden Zahlen fiel der Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung, das von Aufsichtsratsmitglied Markus Overhues vorgetragen wurde, ebenfalls positiv aus. Erwartungsgemäß erfolgten auch die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Die folgenden Wiederwahlen der Aufsichtsratsmitglieder Dr. Gregor Schulze Willbrenning und Wilhelm Freye erhielten ebenfalls alle Stimmen aus der Versammlung.

Beim Punkt Verschiedenes sorgte die Verabschiedung der langjährigen Vorstandmitglieder Clemens Gersmann, Walter Niestert und Norbert Hunkemöller für einen emotionalen Moment. Dr. Christian Degenhardt vom Raiffeisenverband Westfalen-Lippe steckten den drei geehrten die silberne Raiffeisen-Nadel ans Revers. Heiz-Theo Stauvermann fand ergreifende Worte für den ehemaligen Geschäftsführer Norbert Hunkemöller, der schon im Januar in kleiner Runde von den Kollegen/-innen verabschiedet wurde. Johannes Schulte-Althoff überreichte Agravis-Aktion zum Abschied. Hunkemöller leitete 30 Jahre die Geschicke der Genossenschaft und sein Wirken wurde gebührend mit stehendem Applaus gewürdigt.

Während der Versammlung wurde für die Flutopfer gesammelt wobei 2081,14 € zusammengetragen wurden. Die Raiffeisen Warendorf eG verdoppelt den Betrag und überweist 4.200,00 € an die Raiffeisen-Stiftung, die damit für schnelle und unbürokratische Hilfe in den Krisengebieten sorgen kann.

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