7. Februar 2025 / Allgemein

Gesundheitsämter wollen enger zusammenarbeiten

Zukunft der ärztlichen Versorgung im Münsterland

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Zukunft der ärztlichen Versorgung im Münsterland

Gesundheitsämter wollen enger zusammenarbeiten

Die Gesundheitsämter im Münsterland wollen bei der ärztlichen Versorgung in Zukunft noch enger zusammenarbeiten und Medizinstudenten neue Möglichkeiten anbieten, um sie für den Dienst im Öffentlichen Gesundheitsdienst zu gewinnen. Einerseits wollen sich die Gesundheitsämter als Ausbildungsraum für Medizinstudenten etablieren. Dazu bekommen die Studentinnen und Studenten bereits im Rahmen sog. Famulaturen in bis zu vierwöchigen Einsätzen praktische Einblicke in die vielfältigen Aufgaben des Kommunalen Öffentlichen Gesundheitsdienstes.

Unter welchen Bedingungen dort zudem ein Teil des Praktischen Jahres (PJ) am Ende des Medizinstudiums absolviert werden kann, diskutierten jetzt Vertreterinnen und Vertreter der Gesundheitsämter der Münsterlandkreise und der Stadt Münster in Coesfeld.

Per Videokonferenz zugeschaltet wurde Prof. Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan der Medizinischen Fakultät der Uni Münster. Wechselseitig wurde das Interesse bekräftigt, gemeinsam an den Grundlagen für ein PJ im Gesundheitsamt zu arbeiten und insgesamt die Kontakte zu intensivieren.

Andererseits wollen sich die Gesundheitsämter daran beteiligen, für die Region zu werben und an zurzeit in diesem Themenfeld laufenden Aktivitäten anzuknüpfen. Eingebunden sind hier oft die Kommunalen Gesundheitskonferenzen. Medizinstudenten sowie Ärztinnen und Ärzten soll nahegebracht werden, dass es sich im Münsterland nicht nur gut leben, sondern auch gut arbeiten lässt.

Die Zukunft der ärztlichen Versorgung ist auch im Münsterland schon lange eines der Top-Themen. Vielerorts geht die Sorge um, nicht mehr genügend Ärztinnen und Ärzte zu finden, um eine ausreichende gesundheitliche Versorgung sicherzustellen. Die Herausforderungen bei der Suche nach ärztlichem Personal bekommen die Gesundheitsämter ebenfalls zu spüren.

Die Initiative „Zukunft der ärztlichen Versorgung im Kreis Warendorf“ richtet sich an Medizinstudenten, die sich an verschiedenen Stationen ihrer Ausbildung befinden. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, sich für den E-Mail-Verteiler aerzte.zukunft@kreis-warendorf.de anzumelden. Über diesen Verteiler wird zu den Treffen eingeladen. Zudem werden auf diesem Wege regelmäßig interessante Neuigkeiten mitgeteilt – unter anderem aus der medizinischen Versorgung im Kreis Warendorf. Weitere Informationen erteilt Petra Lummer vom Kreisgesundheitsamt, Tel. 02581/ 53-5302.

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