Schornsteinfeger bringen traditionelles Neujahrs-Glück ins Kreishaus
Glücksbringer bringen Glück und Sicherheit ins Kreishaus
Mit einer ordentlichen Portion Glück im Gepäck haben vier Bezirksschornsteinfeger zu Jahresbeginn das Kreishaus in Warendorf besucht. Jeffrey Söhndel, Sprecher der Kreisgruppe Warendorf der Schornsteinfeger, Andreas Marschan (Kehrbezirk Warendorf-Land) sowie Tim Licht und Simon Holz (Kehrbezirke Ahlen) überbrachten stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis Warendorf ihre traditionellen Neujahrswünsche an Landrat Dr. Olaf Gericke.
Der Besuch der Glücksbringer in schwarzer Tracht ist seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender des Landrats. „Ich freue mich jedes Jahr sehr auf unser Treffen“, betonte Dr. Gericke. „Nicht nur, weil wir alle eine gute Portion Glück gebrauchen können, sondern weil die Arbeit der Schornsteinfeger einen wichtigen Beitrag dazu leistet, dass wir im Kreis Warendorf sicher leben.“ Begleitet wurde der Landrat bei dem Empfang von Ordnungsdezernentin Petra Schreier und Ordnungsamtsleiterin Bettina Dirks.
Sicherheit hat oberste Priorität
Die zentrale Aufgabe der Schornsteinfeger in den insgesamt 29 Kehrbezirken im Kreis liegt in der Kontrolle von Kaminöfen, Heizungs- und Lüftungsanlagen. Regelmäßige Überprüfungen, Messungen und Kehrungen sind unverzichtbar, um Brandrisiken zu minimieren und den sicheren Betrieb der Anlagen zu gewährleisten.
Dass diese Arbeit kein Selbstläufer ist, zeigen die Zahlen aus dem vergangenen Jahr: In 75 Fällen wurden notwendige Schornsteinfegerarbeiten nicht fristgerecht durchgeführt. Nach entsprechenden Meldungen der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger sorgte der Kreis dafür, dass die Arbeiten nachgeholt wurden. In 32 Fällen war dies nur durch die Festsetzung von Zwangsmitteln möglich, 17-mal musste sogar eine Türöffnung veranlasst werden.
Dank an weitere Ehrenamtliche
Im Rahmen des Treffens dankte Landrat Dr. Gericke zudem den Jägerinnen und Jägern im Kreis Warendorf für ihren wichtigen Dienst an der Gemeinschaft. Stellvertretend nahm Barbara Westbrink von der Kreisjägerschaft Warendorf an dem gemeinsamen Frühstück teil und stellte die „Rollende Waldschule 2.0“ vor – ein modernes Bildungsangebot, das insbesondere Kindern und Jugendlichen die heimische Natur näherbringt.













