Gold, Bestzeiten und starke Teamleistung
Warendorfer Schwimmer überzeugen bei NRW-Meisterschaften
Warendorf/Wuppertal. Ein kleines Team, große Erfolge – die Schwimmabteilung des Warendorfer SU hat bei den diesjährigen NRW-Meisterschaften in Wuppertal eindrucksvoll gezeigt, dass man auch mit wenigen Aktiven ganz vorne mitschwimmen kann. Mit drei Finalteilnahmen, einem NRW-Titel, zahlreichen Bestzeiten und einem neuen Vereinsrekord war es für die vierköpfige Mannschaft ein rundum gelungenes Wettkampfwochenende.
Im Schwimmsportleistungszentrum Wuppertal traten Anna Weißen (Jg. 2006), Noelle Amelie Bruns (2006), Paul Weißen (2010) und David Maßmann (2004) gegen die besten Schwimmerinnen und Schwimmer Nordrhein-Westfalens an – und präsentierten sich dabei in starker Form.
Den Auftakt machte Anna Weißen, die auf den Sprintstrecken ihr Können unter Beweis stellte. Über 50 Meter Freistil schwamm sie in schnellen 28,71 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestzeit – eine starke Leistung, die ihre Entwicklung deutlich macht. Auch über die 50 Meter Rücken überzeugte Anna mit einem beherzten Rennen und erreichte in 33,91 Sekunden einen starken vierten Platz in der Juniorenwertung – nur knapp am Podium vorbei. In den Disziplinen Schmetterling und Brust über 50 Meter platzierte sie sich ebenfalls solide im Mittelfeld der Konkurrenz.

Paul Weißen hatte ein besonders umfangreiches Programm, da in seinem Jahrgang zusätzlich die Jugendfinals der besten zehn Schwimmer ausgetragen wurden – eine Herausforderung, der sich der junge Rückenspezialist mit Bravour stellte. Über 50 Meter Freistil schwamm er in 25,82 Sekunden ins Jugendfinale, wo er seine Platzierung verteidigte. Über 100 Meter Rücken zeigte er erneut seine Klasse und schlug nach 1:01,41 Minuten an. Auch am Sonntag ließ Paul nicht nach und überzeugte sowohl über die 200 Meter Rücken als auch über die 50 Meter Rücken mit konstant starken Zeiten. In beiden Disziplinen erreichte er erneut die Finals und belegte Platz sechs und Platz fünf in seiner Altersklasse – ein Zeichen für seine Vielseitigkeit und Nervenstärke.

Für das sportliche Glanzlicht des Wochenendes sorgte David Maßmann, der sich in Wuppertal in absoluter Topform präsentierte. Der Brustschwimmer ging über alle drei Brustdistanzen an den Start – und das mit beeindruckendem Erfolg. Den Auftakt machten die 50 Meter Brust, bei denen er im Vorlauf mit 29,67 Sekunden nicht nur seine persönliche Bestzeit verbesserte, sondern sich auch die schnellste Vorlaufzeit sicherte. Im anschließenden Finale ließ David keinen Zweifel an seinem Anspruch und schlug in 29,84 Sekunden als geteilter Erster an. Damit krönte er sich zum NRW-Meister in der offenen Klasse – ein Meilenstein für die Warendorfer Schwimmabteilung.

Doch damit nicht genug: Auch über die 200 Meter Brust konnte David mit 2:31,05 Minuten eine Topzeit schwimmen und erreichte souverän das Finale, wo er mit einer starken Leistung den sechsten Platz belegte. Am Sonntag folgte dann noch das Rennen über 100 Meter Brust, das er in 1:07,65 Minuten absolvierte und ebenfalls im Finale bestätigte – erneut mit einem respektablen sechsten Rang.
Zum Abschluss des Wettkampfwochenendes stellten sich alle vier Warendorfer Athlet*innen gemeinsam der Herausforderung der 4x100 Meter Mixed-Staffel. Mit starken Einzelabschnitten und großem Teamgeist schwamm das Quartett in 4:27,83 Minuten zu einem neuen Vereinsrekord – und sicherte sich in einem spannenden Rennen den sechsten Platz unter starker NRW-Konkurrenz.

Die NRW-Meisterschaften in Wuppertal waren nicht nur sportlich ein voller Erfolg für die WSU, sondern auch ein Zeichen dafür, dass in Warendorf weiterhin auf hohem Niveau gearbeitet wird. Ob neue Bestzeiten, Finalteilnahmen oder sogar ein Landestitel – die Leistungen der jungen Schwimmer*innen machen Lust auf mehr.













