Goldener Glanz auf der Straße der Sieger
Warendorf ehrt Olympiasieger
Warendorf – Ein besonderer Abend für die Warendorfer Reiterszene: Am gestrigen Abend wurde auf der „Straße der Sieger“, dem Warendorfer Pendant zu einem „Walk of Fame“, die neue Gedenkplatte für die deutschen Olympia-Goldmedaillengewinner im Reitsport offiziell eingeweiht. Die feierliche Zeremonie, die von einem Empfang im Warendorfer HOT begleitet wurde, lockte zahlreiche Gäste des deutschen Reitsports nach Warendorf.
Bürgermeister Peter Horstmann zeigte sich sichtlich stolz, erneut eine Gedenkplatte für außergewöhnliche sportliche Erfolge einweihen zu dürfen. „Es ist eine besondere Ehre für unsere Stadt, die Leistungen der Olympiasieger in Paris mit dieser Platte würdigen zu können. Warendorf ist nicht nur das Herz des deutschen Reitsports, sondern auch eine Heimat für außergewöhnliche Talente“, sagte Horstmann während seiner Ansprache.
Neben Horstmann war auch Martin Richenhagen, der neue Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), anwesend. In seiner Rede hob Richenhagen die beeindruckende Leistung der deutschen Reiter bei den Olympischen Spielen in Paris hervor. „Diese Gedenkplatte ist nicht nur ein Symbol des Erfolgs, sondern auch ein Zeichen der engen Verbundenheit zwischen dem Reitsport und der Stadt Warendorf“, erklärte Richenhagen voller Stolz.
Im Mittelpunkt des Abends stand der Warendorfer Springreiter Christian Kukuk, der bei den Olympischen Spielen in Paris gemeinsam mit seinem Pferd Checker die Goldmedaille im Springreiten gewonnen hatte. Sein phänomenaler Ritt im Stechen im Schlosspark von Versailles hatte nicht nur die Zuschauer in Paris begeistert, sondern auch seine Heimatstadt in Feierlaune versetzt.
Kukuk, der extra für die Veranstaltung nach Warendorf gereist war, zeigte sich tief bewegt. „Es ist für mich etwas ganz Besonderes, hier in meiner Heimatstadt auf der ‚Straße der Sieger‘ verewigt zu werden“, sagte Kukuk gegenüber Dein WAF. „Diese Anerkennung macht mich sehr stolz, und es war wunderbar, dabei auch meine Familie wiederzusehen.“
Die neue Gedenkplatte reiht sich würdevoll in die Tradition der „Straße der Sieger“ ein und nennt einige der größten Namen des deutschen Reitsports. Neben Christian Kukuk sind auch die Dressur-Ikonen Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl sowie die Olympiasieger Frederic Wandres und Michael Jung darauf verewigt. Gemeinsam repräsentieren sie den Glanz und die Stärke des deutschen Reitsports, der in Paris erneut seine Weltklasse unter Beweis stellte.













