Warum die Sassenberger Schützen diesmal nicht marschierten
Große Marschprobe fällt der Sommerhitze zum Opfer
Sassenberg - Eigentlich sollte am Freitagabend im Sassenberger Brook wieder im Gleichschritt für das bevorstehende Schützenfest geübt werden. Doch die außergewöhnliche Sommerhitze machte den Schützen in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung. Statt der traditionellen Marschprobe nutzten rund 70 Schützenbrüder, Schützenschwestern und Musiker den Abend für kameradschaftliche Gespräche und die Vorbereitung auf das Jubiläum der Ehrengarde.
Normalerweise versammeln sich zur „Großen Marschprobe“ fast 200 Schützenfestbegeisterte im Brook. Angesichts von Temperaturen um die 34 Grad entschieden sich die Verantwortlichen jedoch bewusst gegen das Marschtraining. Die Gesundheit der Teilnehmer hatte Vorrang.
„Was irgendwann einmal als kleines Dankeschön für unsere Musikzüge begann, weil sie unsere Versammlungen seit vielen Jahren unentgeltlich musikalisch begleiten, ist heute ein fester Termin im Schützenfestkalender der Sassenberger Schützen“, erklärte Ehrengardenkommandeur Michael Blömker.
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen waren Vertreter nahezu aller Formationen der Einladung der Ehrengarde gefolgt. Neben dem Sassenberger Spielmannszug und dem Gebrasa Blasorchester waren auch die Sassenberger Landsknechte, das Corps der Alten Könige, der Vorstand, zahlreiche Schützen sowie die Damengarde im Brook vertreten.
Bei einer Bratwurst und gut gekühlten Getränken stand vor allem die Vorfreude auf die bevorstehenden grün-weißen Feiertage im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurden bereits die ersten organisatorischen Vorbereitungen für das Jubiläum der Ehrengarde getroffen.
Mit einem Augenzwinkern erklärte Michael Blömker die spontane Planänderung: „Weil unsere Musiker bei diesen Temperaturen verständlicherweise nicht spielen wollten, haben wir das Marschtraining auf das nächste Treffen verschoben. Schließlich möchten wir bei unserem Jubiläum wieder mit einer perfekten Marschformation glänzen.“
So endete der Abend zwar ohne Marschmusik, dafür aber mit vielen guten Gesprächen, gelebter Kameradschaft und wachsender Vorfreude auf das bevorstehende Schützenfest.













