Warendorf – Wenn am Sonntag, 16. August, die Große Stadtprozession im Rahmen des Heimatfestes Mariä Himmelfahrt durch Warendorf zieht, müssen sich Teilnehmer und Anlieger auf einen veränderten Streckenverlauf einstellen. Grund dafür sind die Baustellen im Zuge des Projekts Emswärme sowie die damit verbundenen Arbeiten zur Neugestaltung der Straßen in der Altstadt.
Die Pfarrgemeinde St. Laurentius und die Stadt Warendorf haben die traditionelle Route deshalb für dieses Jahr angepasst. Eine Besonderheit wartet dabei bereits zu Beginn der Prozession: Auf dem Gelände des ehemaligen Franziskanerklosters wird die neue Madonnen-Skulptur in der Mariengrotte gesegnet.
Segnung der neuen Madonna in der Mariengrotte
Von der Laurentiuskirche führt der Weg zunächst über die Klosterstraße, Molkenstraße und Oststraße in die Probsteigasse. Dort macht die Prozession an der sogenannten Mariengrotte Halt. Im Rahmen der Stadtprozession wird hier die neue Madonnen-Skulptur gesegnet.
Anschließend zieht die Prozession weiter zum ersten Segensaltar am Osttor. Von dort geht es unter dem Bogen „Obere Bründebrede“ hindurch und über die Zuhornstraße zurück zur Oststraße.
Heumarkt-Bogen kann wieder aufgebaut werden
Danach führt der Prozessionsweg in Richtung Heumarkt. Der dortige traditionelle Bogen kann in diesem Jahr wieder aufgebaut werden. Über den Krickmarkt geht es anschließend in die Königstraße.
Hier weicht die Route deutlich vom gewohnten Verlauf der vergangenen Jahre ab: Statt der bisherigen Strecke zieht die Prozession über die Bülstraße und den Ostwall zum Freckenhorster Wall.
Vor dem Eingang der Stadtbücherei wird der zweite Segensaltar errichtet.
Über den Marienkirchplatz zum Marktplatz
Von der Stadtbücherei führt die Prozession über die Lange Kesselstraße weiter zum Marienkirchplatz. Dort erwarten die Teilnehmer das traditionell gelegte Blumenbild und ein weiterer Segensaltar.
Anschließend geht es über die Hohe Straße wieder auf die bekannte Strecke. Die Prozession zieht zum Bogen in der Lüninger Straße und schließlich über die Mühlenstraße und Emsstraße zum Marktplatz.
Von dort führt der letzte Abschnitt zurück zur Laurentiuskirche, wo die Große Stadtprozession mit dem Schlusssegen endet.
Anlieger sollten geänderte Route beachten
Die Stadt Warendorf und die Pfarrgemeinde St. Laurentius bitten insbesondere die Anliegerinnen und Anlieger entlang des Prozessionsweges, sich auf die geänderte Streckenführung einzustellen. Dies gilt vor allem für diejenigen, die ihre Häuser und Straßenabschnitte traditionell zum Heimatfest und für die Große Stadtprozession schmücken.
Der Streckenverlauf am 16. August im Überblick:
Laurentiuskirche → Klosterstraße → Molkenstraße → Oststraße → Probsteigasse/Mariengrotte → Osttor → Obere Bründebrede → Zuhornstraße → Oststraße → Heumarkt → Krickmarkt → Königstraße → Bülstraße → Ostwall → Freckenhorster Wall/Stadtbücherei → Lange Kesselstraße → Marienkirchplatz → Hohe Straße → Lüninger Straße → Mühlenstraße → Emsstraße → Marktplatz → Laurentiuskirche.













