12. Juni 2019 / Allgemein

Hankemanns „Bevor ich sterbe“-Aktion ein voller Erfolg

Timo und Frank Hankemann übergeben Spende an Kinderhospiz

Hankemann, Maiwoche,Kinderhospiz,

Die Besucher der Gewerbeschau Maiwoche wurden Mitte Mai dazu aufgefordert, über ihre persönlichen Lebensziele nachzudenken. Am Stand des Bestattungshauses Hankemann ging es um die Fortsetzung des Satzes „Bevor ich sterbe, möchte ich…“. 370 Besucher nutzten die Gelegenheit, Wünsche festzuhalten, die sie sich in ihrem Leben noch erfüllen möchten.

„Das Projekt „Bevor ich sterbe“ kommt ursprünglich aus New Orleans, wo die Künstlerin Candy Chang in ihrem Wohnviertel die Front eines leerstehenden Hauses in eine riesige Tafel verwandelte und die Nachbarschaft aufforderte, den Satz „Before I die…“ fortzusetzen“, erklärt Maik Hankemann die Idee. Seitdem sind unzählige Wände auf der ganzen Welt entstanden, auf denen Passanten ihre persönlichen Wünsche eintragen können. Sehr unterschiedlich fallen dabei die Antworten aus.

So auch am Stand des Bestattungshauses Hankemann auf der Maiwoche. „Neben den vielen Informationsständen der Gewerbeschau waren die Besucher plötzlich aufgefordert selbst aktiv zu werden und über ihr Leben nachzudenken“, beschreibt Hankemann die Reaktionen der Besucher. Oft wurde der Satz mit Reisezielen oder dem Wunsch nach Gesundheit und langem Leben fortgesetzt. Doch auch tiefsinnigere oder nachdenklichere Antworten fanden ihren Platz.

Verbunden war das Kunst-Projekt mit einem wohltätigen Gedanken. Für jeden Eintrag auf der Wand spendet das Bestattungshaus Hankemann einen Euro an das Kinderhospiz Königskinder aus Münster. Die 370 Einträge werden nun aufgerundet, sodass das Team des Kinderhospiz eine Spende von 500,- € entgegennehmen konnte. Diese wird für die Begleitung von Familien verwendet, deren Kind eine lebensverkürzende oder lebensbedrohliche Erkrankung hat. „Neben der Entlastung im Zuhause der Familie durch die ehrenamtliche Familienbegleitung gibt es weitere Angebote, wie z.B. Angebote für Geschwister“, so Katrin Beerwerth, Leiterin von Königskinder, dem ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche.

Wer einige Einträge der Wand nachlesen möchte, oder selber einen Wunsch eintragen möchte kann dies tun unter www.bevor-ich-sterbe.de

Bild:
Timo Hankemann, Jutta Meibeck (Kinderhospiz Königskinder) und Frank Hankemann (v.l.) freuen sich, dass das Projekt „Bevor ich sterbe“ sehr gut angenommen wurde und gleichzeitig mit dem Kinderhospiz einem guten Zweck dient.

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