Die 2015 ausgegebenen Ziele für die Entwicklung der Stadt Warendorf bis 2020, hat das Bauamt planungstechnisch geschafft. Der kurzfristige Flächenbedarf von knapp 700 Wohnungen wird durch die Bereitstellungen von 173 Baugrundstücke mit fast 500 Wohneinheiten im Wohngebiet zwischen „In de Brinke und der Stadtstraße Nord“ erreicht. Dieses erklärten gemeinsam bei einem Pressegespräch Stadtjustiziar Dr. Bernd Köster, Baudirektor Peter Pesch und Bürgermeister Axel Linke.
Die bereits im Vorfeld umgesetzten Baugebiete „An der Hauptschule“ in Freckenhorst (70 Wohneinheiten), „Nördlich Kardinal-von-Galen-Straße(68 WE) und „Westlich Friedhof“ (72 WE) bildeten das Fundament für die Realisierung der Zielsetzung und schaffen die ersten 200 geplanten Wohneinheiten. „Durch die Erfüllung der Zielvorgaben ist es der Stadt Warendorf gelungen den möglichen Verlust der nächsten Elterngeneration entgegen zu wirken und den Bevölkerungsrückgang zu stoppen“, erklärte Bürgermeister Axel Linke.
Nach vier Jahren Planung wird es nun möglich sein ab 2020 mit der Bebauung des Baugebietes „In de Brinke“ zu beginnen. Bis zu 1200 Menschen sollen in naher Zukunft in dem neuen kleinen Stadtteil leben und die insgesamt 173 Grundstücke besiedeln. Die Preise für die Grundstücke werden inklusive Erschließung bei ca. 250 Euro pro Quadratmeter liegen. „Die Preise können noch durch mögliche Subventionen aus dem Stadtsäckel variieren“, erklärte Baudirektor Peter Pesch. Bei der Vergabe der 94 Grundstücke, die der Stadt gehören, werden auch soziale Kriterien eine Rolle spielen. Die ersten Arbeiten für die Erschließung spüren viele Warendorfer schon jetzt durch die Bauarbeiten auf der Milter Straße. Die Kanalerneuerung dient der Vorbereitung für eine diesjährige Erschließung des Baugebietes. Der Stadt Warendorf wird die notwendige, europaweite Ausschreibung der Erschließung viel Geld und Zeit kosten, erklärte Axel Linke. Er gehe aber trotzdem davon aus, dass 2020 die ersten Bauvorhaben umgesetzt werden können. In Warendorf herrscht eine große Nachfrage nach Wohnraum und der Bürgermeister freut sich, dass im Warendorfer Norden über 500 neue Wohneinheiten geschaffen werden, um die Nachfrage zu befriedigen. Es gäbe sogar schon die ersten Interessenten mit denen bereits Gespräche geführt werden.
„Alle weiteren Handlungsfelder aus dem Jahre 2015 (Emsinsel, Stadtstraße Nord Abschnitt 3, Feuerwehr, Interkommunaler Bauhof, und Wasserrahmenrichtlinie), konnten in den vergangenen Jahren erfolgreich angegangen und umgesetzt werden. Für diesen Zeitraum ist das eine riesen Leistung“, erklärte Bürgermeister Axel Linke. Für das Jahr 2019 haben sich die verantwortlichen Herren die Entwicklung des Freckenhorster „Tacke-Geländes“ und die Schaffung weiteren Wohnraumes in Milte, Hoetmar, Einen und Müssingen vorgenommen.
Hausaufgaben bei der Wohnungsbauplanung gemacht
Stadt Warendorf voll im Soll
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