Trotz Regenprognose: Heimatbeats wird zum Publikumsmagneten in Warendorf
Heimatbeats macht die Emsinsel zur Open-Air-Tanzfläche
Warendorf - Wenn treibende Bässe auf die idyllische Kulisse der Emsinsel treffen, dann ist wieder „Heimatbeats“ angesagt. Am Samstagabend verwandelte sich das Bürgerbad Emsinsel trotz wechselhaften Wetters in eine pulsierende Open-Air-Tanzfläche. Rund 1000 feierbegeisterte Besucher ließen sich die Stimmung nicht nehmen und bewiesen, dass der Sound des Sommers 2026 genau hier zu Hause ist.
Möglich gemacht wurde das beliebte DJ-Event auch in diesem Jahr durch die Stadtwerke Warendorf, die sich auf ein starkes Netzwerk regionaler Partner verlassen könnten. Und das Konzept, das Jung und Alt, Nachbarn und Freunde zusammenbringt, ging auf. Ihn diesem Jahr präsentierte sich das Event professioneller denn je. Mit einer neuen Bühne und einer beeindruckenden Licht- und DJ-Technik, inszeniert von Warendorfer Licht und Musik Spezialisten, kam echtes Festivalfeeling auf.
An den Decks schließlich sorgte ein starkes Line-Up aus lokalen Größen und internationalen Acts für elektrisierende Sounds. Das absolute Warm-Up-Comeback feierte DJ Volker Wessels, der nach zweijähriger Pause wieder an alter Wirkungsstätte einheizte. Als neues Gesicht in der Heimatbeats-Familie feierte der Beelener André Kohlstedde (DJ Ankay) eine gelungene Premiere: „Die Veranstaltung ist super, endlich mal wieder etwas für Warendorf.“
Krönender Höhepunkt war sicherlich DJ MBP (Claudio Hoffmann). Der Warendorfer, der mittlerweile globale Erfolge feiert, einen Sony-Music-Deal in der Tasche hat und demnächst in Saudi-Arabien und Bangkok auflegt, ist seit Tag eins Teil der Heimatbeats. Er zog ein rundum positives Resümee über die Entwicklung Veranstaltung: „Das Format hat Zukunft. Vor zwei, drei Jahren hatten wir nicht im Ansatz so viele Leute. Es ist deutlich professioneller geworden und sieht jetzt richtig nach Festival aus.“ Mit melodischen Dance-Sounds und treibendem Tech-House übernahm anschließend Marc Hälker (DJ Maeric) das Zepter. Er behielt recht mit seiner Prognose: „Ab acht Uhr fangen die Leute an zu tanzen. Das Publikum ist viel gemischter. Das Wetter ist natürlich ein Faktor, spielt momentan aber nicht gegen uns.“ Zur ausgelassenen Stimmung trug auch das erweiterte kulinarische Angebot bei. Die Mischung aus den beiden Foodtrucks und dem Freibadkiosk ließ keine Wünsche offen. Von Pizza, Döner und Falafel bis hin zu den legendären Freibadpommes war für jeden Geschmack gesorgt. Kioskpächter Zoran Marjanovic und sein Team garantierten gemeinsam mit einem großen Bierwagen und einem separaten Stand für Cocktails und Wein die flüssige Verpflegung. Die Heimatbeats haben sich endgültig vom lokalen Geheimtipp zum professionellen Festival-Highlight im Warendorfer Terminkalender entwickelt.













