14. April 2019 / Allgemein

IDEALISMUS UND INNOVATIONEN FÖRDERN

Terbrack Stiftung am Josephs-Hospital unterstützt Mitarbeiterin im Casemanagement

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IDEALISMUS UND INNOVATIONEN FÖRDERN
Terbrack Stiftung am Josephs-Hospital unterstützt Mitarbeiterin im Casemanagement
Als „Casemanagerin“ im zertifizierten Darmzentrum des Josephs-Hospitals ist sie die erste Ansprechpartnerin für Patienten und Schnittstelle zwischen Ärzten und Pflegekräften. „Ich stehe den Patienten während der ganzen Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Ich weiß, welche Behandlungen sie schon hatten, welche noch kommen und wie es nach ihrem Klinikaufenthalt weitergeht. Das ermöglicht eine individuelle und ganzheitliche Behandlung“, erzählt die Gesundheits- und Krankenpflegerin, die ein berufsbegleitendes Masterstudium der Pflegewissenschaften absolviert hat – und seit dieser Zeit als „Patientenkümmerin“ im Darmkrebszentrum arbeitet. Mit großem Erfolg. Das zeigt auch ihre Masterarbeit, für die Beate Wessel alle Prozesse und Abläufe unter die Lupe nahm und optimierte. So haben sich allein die Wartezeiten nach der Einführung des Casemanagements um mehr als die Hälfte reduziert. Diese Erfolge freuen nicht nur die Patienten, sondern auch Beate Wessel: „Das unterstreicht die außergewöhnlich hohe Versorgungsqualität im Darmzentrum.“
Medizinische Innovationen im Josephs-Hospital zu fördern – diesem Ziel widmet sich die Stiftung „Forschungsakademie Terbrack am JHW“, die auch Beate Wessel bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit finanziell unter die Arme griff. „Wir überprüfen alle Anträge und entscheiden von Fall zu Fall, für welche Zwecke wir Stiftungsgelder freigeben“, erklärt Stiftungskurator Rainer Budde. „Als Frau Wessel uns ihr Projekt vorstellte und um Unterstützung bat, waren wir sofort überzeugt, weil uns die Pflegequalität besonders am Herzen liegt.“ Großzügiger Mäzen der Stiftung ist Carl Antonius Joseph Terbrack: Aus Verbundenheit zu seiner Heimatstadt und den Mitarbeitern des JHW vermachte er der Klinik nach seinem Tod Teile seines Vermögens. Kurator Rainer Budde und seine Stellvertreterin Doris Kaiser sehen in der Terbrack-Stiftung ein gelungenes Vorbild für bürgerschaftliches Engagement – und wünschen sich Nachahmer: „Das kann jeder machen, der sich mit Warendorf und dem Josephs-Hospital identifiziert – eine neu gegründete Treuhandstiftung benötigt weder eine feste Satzung noch hohes Kapital. Auch kleinere Beiträge helfen, den Idealismus junger Menschen zu fördern.“
 
Bildunterschrift:
Pflegequalität im Fokus: Die stellvertretende Kuratorin Doris Kaiser, Stipendiatin Beate Wessel und Kurator Rainer Budde (von links)

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